Hertz

(0)

Limo-Service für Mietwagenkunden

Der Autovermieter Hertz und der Limousinenservice Blacklane gehen eine enge Kooperation ein: Mietwagenkunden können den Chauffeurdienst gleich mitbuchen.

von Oliver Graue, 17.03.2017, 10:53 Uhr
Jens Wohltorf, Chef von Blacklane
Foto: Blacklane

„Hertz Driver Services powered by Blacklane“ heißt das Produkt, das sich an die Kunden von Hertz wendet. Über den Mietwagenanbieter können sie den Chauffeurservice in 253 Städten und an 500 Flughäfen weltweit mit buchen.

„Wir leben in einer Zeit, in der Mobilität umfassend und flexibel ist“, sagt Blacklane-Chef Jens Wohtorf: „Auch Hertz hat erkannt, dass es nicht mehr ausreicht, seinen Kunden ein einziges Produkt anzubieten. Sie wollen heute sowohl selbst fahren als auch gefahren werden. Das ergänzt sich.“

Zunächst sind die Chauffeurdienste mit volllinzensierten Fahrern in den Quellmärkten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Holland, Belgien, Luxemburg, Spanien und Tschechien buchbar. Kanäle sind im ersten Schritt die Website des Autovermieters und das Call Center. Im Laufe der Zeit sollen weitere Länder und Buchungskanäle folgen.

Die Möglichkeit, Mietwagen und Limousinenservice gleichzeitig buchen zu können, erleichtere die Reiseplanung und senke das Stresslevel unterwegs, so Wohltorf. Auch wenn grundsätzlich für eine Reise der Mietwagen genutzt werde, werde auf der „letzten Meile“ oft ein Chauffeur bevorzugt – etwa nach einem anstrengenden Langstreckenflug oder in Ländern wie China, in denen man nicht selbst fahren möchte.

Im Segment des Limousinenservices gilt Blacklane in Deutschland als Marktführer. Weltweit seien „mehrere Zehntausend Fahrzeuge“ für den Dienst unterwegs. Bei den Fahrern handelt es sich um Partner, die im Durchschnitt über bis zu zwei Autos verfügen.

Anders als etwa in Großbritannien, wo sich zahlreiche Limo-Anbieter auf dem Markt tummeln, ist der Bereich in Deutschland stark unterentwickelt. Zu den kleineren Wettbewerbern hierzulande gehört etwa „My Driver“ von Sixt. Nicht zu verwechseln ist die Branche mit Uber Pop, das auf nicht-lizensierte Fahrer setzt und daher hierzulande verboten ist.

Weitere Business Travel-News

USA unter Trump
(0)

Einreiseregeln auf dem Prüfstand

Die USA wollen offenbar das Visa-Waiver-Programm überprüfen – sie befürchten Anschläge von IS-Terroristen, die aus Europa einreisen. Auch die Offenlegung von Passwörtern ist weiter im Gespräch. Unterdessen kündigte Emirates an, Flüge in die USA zu reduzieren. mehr

 

Traffics
(0)

Transfers im Cosmonaut buchbar

Neues Feature für Cosmonaut: Das Preisvergleichs- und Buchungssystem nimmt Transfers ins Sortiment auf. Anbieter ist A2B Transfers. Das Unternehmen wird dabei vom Technologiepartner ZNT Travel unterstützt. mehr

 

Schnellzugbetreiber
(0)

Thalys erweitert Geschäftsführung

Zwei neue Manager hat Thalys in den Vorstand berufen. Ulrich Bouly wird neuer COO, Bruno Dierickx übernimmt den Bereich Marketing und Sales. mehr

 

Bustouristik-Verband
(0)

Esser neuer RDA-Präsident

Eine Ära geht zu Ende: Nach 15 Jahren an der Spitze gibt Richard Eberhardt seine Position als Präsident des RDA Internationaler Bustouristik Verband auf. Zu seinem Nachfolger wurde der bisherige Vize-Präsident Benedikt Esser, Geschäftsführer der Busunion Hürth, gewählt. mehr

 

BizTravel für unterwegs

Kennen Sie schon den mobilen Auftritt von BizTravel? Unter mobil.biztravel.de lassen sich die News der Branche optimal auf dem Smartphone lesen – und zwar unabhängig vom Betriebssystem.

 
© 2017 FVW Medien GmbH, Alle Rechte vorbehalten
Impressum AGB Datenschutz Kontakt Media