HRS

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Raten-Prüfung wird automatisiert

Die Ladung korrekter Firmenraten in den Hotelbuchungssystemen ist nicht selten ein Problem. HRS will hier jetzt mit einem automatisierten Prüfverfahren für Abhilfe sorgen.

17.03.2017, 12:33 Uhr
Bei der Kontrolle von Hoteldaten und -raten hilft HRS nun mit einem neuen Tool.
Foto: Thinkstock

Von Unternehmen verhandelte Firmenraten mit der Hotellerie sollen für niedrigere Kosten sorgen. Doch nicht immer erhalten die Unternehmen bei der Buchung auch die Preise angezeigt, die zuvor verhandelt wurden. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Hotelplattform HRS in Kooperation mit dem internationalen Geschäftsreiseverband GBTA.

So ist nach Angaben des Kölner Unternehmens jede vierte der mehr als 23.000 analysierten Raten fehlerhaft im Blick auf den angezeigten Preis oder die inbegriffenen Zusatzleistungen. Immerhin fast jede zehnte Rate (elf Prozent) liegt über dem vom Unternehmen mit dem Hotel verhandelten Übernachtungspreis. Bei der Auswertung hat sich HRS auf das Datenvolumen aus 40.000 Hotelprogrammen von Unternehmen und weltweit über 350.000 angeschlossenen Partnerhotels bezogen.

Die Gründe für fehlerhafte Ratenanzeigen sind vielfältig. Schuld können unter anderem mangelnde Branchenstandards, unterschiedliche Systeme oder auch einfach falsche manuelle Eingaben sein.

Um inkorrekten Firmenraten und damit auch zu hohen Kosten auf die Spur zu kommen, empfiehlt sich ein regelmäßiges Preis-Audit. Doch entsprechende Kontrollen sind nur bei wenigen Unternehmen etabliert, wie die HRS-Untersuchung zeigt. 33 Prozent auditieren die Raten demnach einmalig, wenn sie in die Buchungssysteme geladen werden. 22 Prozent überprüfen die Raten alle paar Monate und 31 Prozent nur einmal im Jahr. Lediglich zwei Prozent der Befragten gaben an, die Raten wöchentlich zu prüfen, weitere sieben Prozent führen den Audit auf Monatsbasis durch.

HRS will hier für Abhilfe sorgen und bietet seinen Firmenkunden mit dem Rate Protector nun einen Service an, der die Preise und Zusatzleistungen regelmäßig prüft. Dabei vergleicht HRS die geladenen Raten automatisiert mit den verhandelten Parametern und stößt bei Abweichungen einen Korrekturprozess mit dem Hotel an. Solange die tatsächliche Rate von dem verhandelten Preis abweicht, wird sie dem Buchenden nicht im System angezeigt.

Den Rate Protector können jedoch nicht alle Firmenkunden des Hotelreservierungssystems nutzen. Das Tool ist ein exklusives Angebot für Unternehmen, die bereits die Hoteleinkaufs-Lösung „Intelligent Sourcing“ der Kölner nutzen. (MAJ)

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