Hurghada-Überfall

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Auswärtiges Amt rät von Ausflügen ab

Nach dem Überfall auf ein Hotel mit drei verletzten Urlaubern rät das Auswärtige Amt von Ausflügen in Hurghada ab. Die Attacke könnte auch den MICE-Sektor treffen, den Ägypten besonders zu umwerben versucht.

11.01.2016, 10:50 Uhr

Die drei bei einem Angriff auf ein Hotel im ägyptischen Badeort Hurghada verletzten Touristen haben nach Angaben des Resorts das Krankenhaus wieder verlassen. Das Hotel verbreitete am Samstag Fotos, die zwei Verletzte mit Wunden am Hals zeigen. Bei den Opfern handelt es sich dem Innenministerium zufolge um zwei Österreicher und einen Schweden. Das Paar aus Österreich sagte in einem Interview mit dem österreichischen Fernsehen, die Angreifer hätten „verunsichert“ gewirkt und seien „dilettantisch“ vorgegangen.

Zwei junge Männer hatten am Freitagabend das Hotel in dem beliebten Badeort angegriffen. Sie drangen in ein an einer Straße gelegenes Restaurant ein und gingen während des Abendessens mit Messern auf die Touristen zu. Augenzeugen berichteten, sie hätten versucht, die Urlauber zu töten. Sicherheitskräfte erschossen einen der beiden Angreifer, den anderen verletzten sie schwer. Eine Videoaufnahme im Internet zeigte einen Mann mit Verletzungen am Bein. Dem Hotel zufolge war der Angriff nach vier Minuten unterbunden.

Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Unklar war, ob die Täter auf eigene Faust handelten oder mit einer Terrorgruppe verbunden waren. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat die Verantwortung für zahlreiche Attentate in Ägypten übernommen. Aufnahmen eines Kamerateams der britischen BBC zeigen eine Fahne des IS auf dem Boden des Hotels. Sie soll von den Angreifern getragen worden sein. Die Terrormiliz will auch im Oktober ein russisches Passagierflugzeug über dem Sinai mit einer Bombe zum Absturz gebracht haben.

Keine generelle Warnung vom Auswärtigen Amt

Das Auswärtige Amt mahnte auf seiner Website nach dem Anschlag in Hurghada zur Vorsicht: „Reisenden wird geraten, sich in Hurghada selbst umsichtig zu verhalten, auf Ausflüge vorläufig zu verzichten und sich über diese Reise- und Sicherheitshinweise sowie die Medien informiert zu halten.“ Das Amt rät aber nicht von Reisen ans Rote Meer ab. Für Ägyptens Reisebranche bedeutet der Angriff dennoch einen Rückschlag.Die drei bei einem Angriff auf ein Hotel im ägyptischen Badeort Hurghada verletzten Touristen haben nach Angaben des Resorts das Krankenhaus wieder verlassen. Das Hotel verbreitete am Samstag Fotos, die zwei Verletzte mit Wunden am Hals zeigen. Bei den Opfern handelt es sich dem Innenministerium zufolge um zwei Österreicher und einen Schweden. Das Paar aus Österreich sagte in einem Interview mit dem österreichischen Fernsehen, die Angreifer hätten „verunsichert“ gewirkt und seien „dilettantisch“ vorgegangen.

Zwei junge Männer hatten am Freitagabend das Hotel in dem beliebten Badeort angegriffen. Sie drangen in ein an einer Straße gelegenes Restaurant ein und gingen während des Abendessens mit Messern auf die Touristen zu. Augenzeugen berichteten, sie hätten versucht, die Urlauber zu töten. Sicherheitskräfte erschossen einen der beiden Angreifer, den anderen verletzten sie schwer. Eine Videoaufnahme im Internet zeigte einen Mann mit Verletzungen am Bein. Dem Hotel zufolge war der Angriff nach vier Minuten unterbunden.

Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Unklar war, ob die Täter auf eigene Faust handelten oder mit einer Terrorgruppe verbunden waren. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat die Verantwortung für zahlreiche Attentate in Ägypten übernommen. Aufnahmen eines Kamerateams der britischen BBC zeigen eine Fahne des IS auf dem Boden des Hotels. Sie soll von den Angreifern getragen worden sein. Die Terrormiliz will auch im Oktober ein russisches Passagierflugzeug über dem Sinai mit einer Bombe zum Absturz gebracht haben.

Keine generelle Warnung vom Auswärtigen Amt

Das Auswärtige Amt mahnte auf seiner Website nach dem Anschlag in Hurghada zur Vorsicht: „Reisenden wird geraten, sich in Hurghada selbst umsichtig zu verhalten, auf Ausflüge vorläufig zu verzichten und sich über diese Reise- und Sicherheitshinweise sowie die Medien informiert zu halten.“ Das Amt rät aber nicht von Reisen ans Rote Meer ab. Für Ägyptens Tourismusbranche bedeutet der Angriff dennoch einen Rückschlag. Das dürfte auch für die Bemühungen gelten, das Land zu einer hochwertigen MICE-Destination zu entwickeln. (dpa/KH)

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