Hurrikan „Irma“

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Mindestens zehn Tote in den USA

Wind und Regen lassen nach, und die Überschwemmungen gehen langsam zurück. In Florida wird nun das ganze Ausmaß der Schäden durch Wirbelsturm „Irma“ sichtbar. Der Zug durch den Südosten der USA fordert mindestens zehn Menschenleben.

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12.09.2017, 08:32 Uhr
Weite Teile der Stadt Jacksonville stehen momentan noch unter Wasser.
Foto: imago/ZUMA Press

In Florida haben nach dem Hurrikan „Irma“ die ersten Aufräumarbeiten begonnen. Das Ausmaß der Schäden wird dort nach und nach sichtbar. In der Nacht zum Dienstag bewegte sich „Irma“ nach Nordwesten in Richtung der US-Bundesstaaten Alabama und Tennessee. Bis zum Abend könnte sich das Tief den Prognosen zufolge auflösen. Schätzungen zufolge kamen in der gesamten Region bisher rund 45 Menschen ums Leben.

Der Sturm riss in vielen Teilen Floridas Hausdächer herab und kappte Leitungen. Millionen Haushalte waren ohne Strom. Nach Angaben des Hurrikan-Zentrums in Miami gingen die Sturmfluten in den Küstengebieten langsam zurück. Gefahr durch Überschwemmungen besteht jedoch weiter. Die Behörden versprachen, so schnell wie möglich die Strom- und Trinkwasser-Versorgung wieder herzustellen. In manchen Gebieten könnte dies aber Wochen dauern.

„Irma“ schwächte sich am Montagabend zu einem tropischen Tief ab, brachte aber weiterhin starken Regen, heftigen Wind und Überschwemmungen in den Bundesstaaten Georgia und South Carolina.

Der Hurrikan war am vergangenen Mittwoch erstmals auf der kleinen Karibik-Insel Barbuda an Land getroffen. Es ist einer der schwersten jemals in der Region registrierten Stürme. Einige Gegenden in der Karibik wurden so schwer zerstört, dass sie als unbewohnbar gelten.

 
 
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