Hurrikan „Maria“

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Südosten von Puerto Rico nicht erreichbar

Noch ist nicht klar, wie groß die Wirbelsturm-Schäden auf Puerto Rico sind. Bei dem bislang einen gemeldeten Toten dürfte es nicht bleiben. Vor allem der Südosten des Inselstaates soll schwer getroffen worden sein.

21.09.2017, 08:41 Uhr

Der Hurrikan „Maria“ hat auf Puerto Rico mindestens einem Menschen das Leben gekostet. Das bestätigte Gouverneur Ricardo Rosselló dem US-Sender CNN. Der Mann sei von einem Brett erschlagen worden, das der starke Wind von einem Haus gerissen habe. Über weitere Opfer sei noch nichts bekannt. „Wir haben immer noch kaum Informationen“, sagte Rosselló. Es sei noch nicht möglich, mit dem Südosten der Insel Kontakt aufzunehmen.

Die Behörden der Karibik-Insel Dominica, die vor Puerto Rico von „Maria“ getroffen worden war, bestätigten dem Fernsehsender CNN derweil, dass 14 Menschen durch den Sturm gestorben seien. Auf der französischen Insel Guadeloupe starben zwei Menschen.

„Maria“ war am Mittwoch mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometern über Puerto Rico hinweggefegt und hatte große Schäden angerichtet. Im ganzen Land fiel der Strom aus. „Das gesamte Netz ist zusammengebrochen“, sagte der Gouverneur. Im schlimmsten Fall könne es Monate dauern, bis die 3,4 Mio. Puerto Ricaner wieder Elektrizität hätten.

Das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami gab unterdessen Entwarnung für das US-Außengebiet. „Maria“ bewege sich langsam Richtung Nordwesten. Der Hurrikan solle am Donnerstagabend an der Dominikanischen Republik vorbei und weiter in Richtung Bahamas ziehen. (dpa)

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