IAG

(0)

Gebrauchte A-380 gesucht

Die britisch-spanische Airline-Holding IAG modifiziert die Strategie ein wenig. Konzernboss Willie Walsh hält Ausschau nach gebrauchten Superjumbos.

26.01.2016, 14:00 Uhr
Mit demnächst insgesamt einem Dutzend Airbus A-380 gehört British Airways schon zu den Großkunden für den Riesenflieger.
Foto: British Airways

Bislang betreibt die IAG-Tochter British Airways zehn A-380, zwei weitere sollen noch dieses Jahr von Airbus ausgeliefert werden. Doch die Kaufanrechte auf sieben weitere A-380 will IAG Chief Executive Willie Walsh nicht mehr ziehen. Laut einem Bericht von „Flightglobal“ hat Willie Walsh in Dublin gesagt, dass die schlicht „zu teuer“ seien.

Stattdessen würden für British Airways nun fünf bis sechs gebrauchte Riesenjumbos mit Rolls-Royce-Triebwerken gesucht. Solche betreiben beispielsweise SIA und Malaysia Airlines – letztere suchen dem Vernehmen nach Käufer für ihre Riesenvögel. Dabei betonte Walsh, dass die IAG nicht in Eile sei, denn die derzeit noch betriebenen angejahrten Boeing B-747-400 seien insbesondere bei den extrem niedrigen Kerosinpreisen durchaus effiziente Flugzeuge.

Bei der IAG werde zudem erwogen, ob auch die spanische Tochter Iberia eine oder zwei A-380 erhalten könne. Zwar sei eine dermaßen kleine Teilflotte eigentlich nicht sinnvoll, doch im Konzernverbund darstellbar. Im Übrigen schaut sich die IAG nach günstigen gebrauchten Boeing B-777-300ER um und verlässt damit den ursprünglichen Weg, stets auf fabrikneue Jets zu setzen. (LS)

Weitere Business Travel-News

Air-Berlin-Boss Stefan Pichler
(0)

„Alle Flüge werden durchgeführt“

Nach den Ankündigungen zum neuen Schrumpfkurs bei Air Berlin versucht CEO Stefan Pichler die Wogen im Markt zu glätten. Er verspricht, dass alle Flüge stattfinden werden. mehr

 

Leonardo Hotels
(0)

Weiter auf Wachstumskurs

Die Leonardo Hotels haben allein 2016 bislang sieben neue Häuser eröffnet. In den kommenden zwei Jahren sollen weitere Hotels, unter anderem in München, folgen. mehr

 

Viking Freya
(0)

Havarie wohl menschliches Versagen

Die Ursache fürs Schiffsunglück bei Erlangen bleibt mysteriös. Allerdings bestätigt die Polizei nun erstmals, dass der Unfall der Viking Freya vermutlich auf menschliches Versagen zurückzuführen sei. mehr

 

Iata
(0)

Zahl der randalierenden Fluggäste gestiegen

Aus Frust, Stress oder wegen zu großen Alkoholkonsums: Weltweit haben Ausraster im Flugzeug um ein Sechstel zugenommen. Die meisten Randalierer sind Männer. mehr

 

BizTravel für unterwegs

Kennen Sie schon den mobilen Auftritt von BizTravel? Unter mobil.biztravel.de lassen sich die News der Branche optimal auf dem Smartphone lesen – und zwar unabhängig vom Betriebssystem.

 
© 2016 FVW Medien GmbH, Alle Rechte vorbehalten
Impressum AGB Datenschutz Kontakt Media