Mice-Portale

(0)

HRS steigt bei Meetago ein

Das Hotelportal will sein Angebot künftig mit der Meetago-IT verbinden. Hotels vermuten bereits, dass sie nun auch für Tagungen 15 Prozent Provision zahlen müssen.

03.03.2015, 14:37 Uhr
Vor acht Jahren hatte Udo Lülsdorf Meetago (Tagungshotel.com) gegründet.
Foto: Meetago

HRS-Chef Tobias Ragge reagiert eigenem Bekunden nach damit auf den raschen Wandel beim Buchungsverhalten im Meeting- und Gruppensegment. Das Kölner Hotelportal, dessen eigenes Mice-Portal sich nie richtig im Markt etablieren konnte, wolle seinen Kunden auch im Eventbereich alle Services anbieten.

Für Udo Lülsdorf, Gründer und Geschäftsführer von Meetago, bedeutet die Partnerschaft die Basis für ein schnelles und strukturiertes internationales Wachstum seines Unternehmens. Zusammen kommen beide Unternehmen auf einen jährlichen Buchungsumsatz von 150 Mio. Euro und sind damit Marktführer in diesem Segment.

Tobias Ragge: „Bisher werden lediglich zwei Prozent des riesigen Mice-Marktes, der in Deutschland jedes Jahr über 70 Mrd. Euro Umsatz generiert, professionell erschlossen.“ Allein mit Blick auf die Prozesskosten gebe es hier ein enormes Einsparpotenzial. Umgekehrt stehe den Kunden von Meetago jetzt ein größeres und globales Hotelportfolio zur Verfügung. Gerade erst hat HRS eine Niederlassung in New York eröffnet und will von dort aus den US-amerikanischen Markt erschließen.

Zum genauen Umfang der Beteiligung an Meetago macht HRS keine Angaben, als wahrscheinlich gelten jedoch 25,1 Prozent. Hotels vermuten, dass sie als Folge der Kooperation demnächst auch auf Tagungsbuchungen einen einheitlichen Provisionssatz von 15 Prozent an HRS/Meetago zahlen müssen. (OG)

Weitere Business Travel-News

Air Berlin vor Aufteilung
(0)

Start der Verkaufsverhandlungen

Bei Air Berlin soll nach der Insolvenz alles ganz schnell gehen. Lufthansa will sich möglichst rasch einen Teil an der Flotte sichern. Wann die Konkurrenten mit ins Spiel kommen, ist noch offen. mehr

 

Insolvente Airline
(0)

Air Berlin appelliert an die Reiseveranstalter

Wegen der Unsicherheit über den kurzfristigen Fortbestand des Air-Berlin-Betriebs zahlen die Veranstalter Flugtickets nur noch kurzfristig. Die CCO von Air Berlin und Niki versuchen, die Großkunden an Bord zu halten. mehr

 

Air-Berlin-Insolvenz
(0)

Gewerkschaften sorgen sich um Beschäftigte

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die insolvente Air Berlin zu Verhandlungen über einen Sozialtarifvertrag aufgefordert. Auch die Industriegewerkschaft Luftverkehr (IGL) macht sich Gedanken über die Mitarbeiter. mehr

 

Deutschland-Tourismus
(0)

Umsatzplus für Hoteliers und Gastwirte

Im Gastgewerbe in Deutschland klingeln die Kassen. Umsätze und Übernachtungszahlen gehen nach oben. Die Branche blickt optimistisch in die nähere Zukunft. mehr

 
© 2017 FVW Medien GmbH, Alle Rechte vorbehalten
Impressum AGB Datenschutz Kontakt Media