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Langstrecke richtig buchen

Bei Fernflügen müssen Travel Manager oft zwischen Preis und Komfort entscheiden. Warum Reisende sich wohlfühlen sollten und wie Geschäftsreiseplaner davon profitieren können.

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von Oliver Graue, 28.03.2013, 09:00 Uhr
Zwölf Stunden im Flieger können für Geschäftsreisende recht anstrengend sein.
Foto: Thinkstock

Dass Geschäftsreisen keine Freude sind, sondern Arbeit, die anstrengt, das erfahren Business Traveller besonders auf der Fernstrecke. Dabei boomen derzeit die Trips in Richtung China, Brasilien und Indien – in die Wachstumsmärkte der Zukunft also. Doch zugleich sind lange Flugstrecken bei immer mehr Reisenden verhasst: In einer Zeit, in der Begriffe wie „Burn-out“ und „Work-Life-Balance“ Karriere machen, erfüllt es kaum jemanden mehr mit großem Stolz, wenn er für seine Firma nach Asien oder Südamerika muss. Schon gar nicht, wenn die Reiserichtlinie Economy Class vorschreibt und gleich nach der Landung wichtige Kundengespräche anstehen.

Ultra-Langstrecke und Geschäftsreise

Sogenannte Ultra-Langstrecken werden von den Airlines immer seltener angeboten: Sie sind nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben. Die längsten Flugstrecken der Welt von Singapur nach New York und los Angeles (18 und 18,5 Stunden) gibt Singapore Airlines in diesem Jahr auf. und die bislang längste deutsche Route von Frankfurt nach Sydney – mit Zwischenlandung in Singapur – fliegt die australische Qantas am 15. April zum letzten Mal. Qantas ist neuer weltweiter Rekordhalter mit ihrer Linie von Sydney nach Dallas. Es folgt Delta mit Atlanta–Johannesburg.

„Global tätige Unternehmen müssen sich stärker denn je fragen, wie sie den Bedürfnissen ihrer reisenden Mitarbeiter gerecht werden“, formuliert es Dürr-Travel-Manager Marcus Scholz: „Unser Ziel muss es sein, sie nicht nur möglichst preisgünstig, sondern auch schnell und komfortabel von einer Stadt in die andere zu bringen.“ Eine Aufgabe, die mitunter der Quadratur des Kreises gleichen kann.

„Wir befördern Menschen und keine Pakete“, sagt denn auch Christoph Carnier, Travel Manager des Pharmakonzerns Merck: Statt einen Mitarbeiter aus Spargründen zehn oder zwölf Stunden in enge Sitze zu zwängen, sollte man „besser die Notwendigkeit der Reise hinterfragen“. Denn ist ein Fernflug wichtig für die Firma, dann rentiert sich in aller Regel auch die Business Class – zumal übermüdete Reisende eh keine guten Ergebnisse erbringen. Als Alternative kommt zunehmend die Premium Economy Class ins Spiel, die zwar keine Liegesitze, aber zumindest Vorteile wie eine größere Beinfreiheit, bevorzugtes Einchecken oder den Lounge-Zugang bietet. Selbst Lufthansa hat kürzlich erklärt, eine solche Klasse einführen zu wollen.

 
 
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