Firmenförderung

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Airlines umgarnen den Mittelstand

Die meisten Fluggesellschaften bieten inzwischen Treueprogramme für kleine und mittelständische Unternehmen an. Wir sagen, für wen sich das Punktesammeln lohnt.

von Oliver Graue, 30.04.2014, 09:00 Uhr
BizTravel sagt, worauf es bei den Förderprogrammen der Airlines ankommt.
Foto: Thinkstock

Für Sabine Gehrke, Travel Managerin eines mittelständischen Autozulieferers, ist es eine Möglichkeit, zumindest einen Teil ihrer Flugkosten einzusparen: die Teilnahme an sogenannten Firmenförderprogrammen. Denn anders als bei vielen Großunternehmen gibt es bei ihr keine Rennstrecken, für die es sich lohnen würde, eine individuelle Firmenrate (Corporate Net Rate) auszuhandeln. Sabine Gehrke hat sich bei mehreren Programmen registriert und verwaltet diese gezielt. Früher, als sie das Ganze mit weniger Augenmerk betrieb, scheiterte sie oftmals knapp an einer Einlösung der Punkte: Kurz bevor die nötige Anzahl erreicht war, wurden manche Meilen ungültig – Verfallsdatum überschritten. Heute arbeitet die 36-Jährige strategisch auf Freiflüge oder Upgrades hin. Dabei ist das Prinzip der Firmenförderprogramme, die inzwischen fast alle Fluggesellschaften anbieten, mit den privaten Meilenprogrammen vergleichbar: Für Flüge gibt es Punkte, welche die Firma mitarbeiterübergreifend für Freiflüge oder Upgrades einsetzen kann. Einige Systeme bieten von vornherein ermäßigte Tarife. Die wichtigsten Programme zur Firmenförderung der Airlines finden Sie in unserer Auflistung unten.

Foto: BizTravel

Firmenförderprogramme der Fluggesellschaften – Diese Tipps sollten Sie beachten


Maximaler Nutzen: Schreiben Sie sich nicht wahllos für Programme ein, sondern prüfen Sie, welche Airlines Sie jetzt schon am häufigsten nutzen bzw. auf welche Sie steuern wollen. Bei diesen lohnt sich in jedem Fall eine Registrierung, die fast immer kostenlos ist. Als „Begrüßungsgeschenk“ gibt es oft sogar eine höhere Punktzahl oder einen Freiflug.

Gute Verwaltung: Eine Person sollte die Programme zentral verwalten. Nur so lässt sich strategisch auf Freiflüge oder Upgrades hinarbeiten. Auch verfallen Punkte in vielen Fällen nach zwei oder drei Jahren.

Freiflüge und Upgrades: Setzen Sie gesammelte Meilen ausschließlich für Flüge und Upgrades ein – dort haben sie die höchste Wertigkeit. Am effektivsten sind Upgrades in die Business Class bei Fernflügen oder Freiflüge in der Business. Deutlich weniger Gegenwert erhält man im Tausch gegen einen Eco-Freiflug. Gerade auf Konkurrenzstrecken und bei frühzeitiger Buchung sind diese meist günstiger auf „normalem“ Weg zu bekommen.

Steuern und Gebühren: Ist der reguläre Ticketpreis eh niedrig, lohnt sich ein Meileneinsatz nicht – denn Steuern und Gebühren müssen zusätzlich bezahlt werden. Erst neuerdings ist es bei einigen Programmen (etwa bei Partner Plus) möglich, auch Gebühren in Form von Punkten zu entrichten. Grundsätzlich ist der Aufwand für eine Meilenbuchung höher als der für eine normale Reservierung – sehr oft geht dies nur telefonisch.

Nicht beirren lassen: Gut, wenn schnell ausreichend Punkte für Freiflüge zusammenkommen – aber nicht um jeden Preis! Es ist fast immer günstiger, einen nicht-meilenfähigen Sparpreis zu buchen, falls vorhanden, als es aufs Punktesammeln ankommen zu lassen.

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