Bahncard im Business Travel

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So rentiert sie sich wirklich

Für Firmenkunden bietet die Deutsche Bahn die Bahncard Business an. Nur noch mit ihr können Unternehmen auf Dienstreisen doppelt sparen.

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von Martin Jürs, 21.03.2012, 09:00 Uhr
Wer sie richtig einsetzt, kann mit der Bahncard Business Fahrtkosten sparen.
Foto: DB AG

Das Foto fehlt! Das ist zumindest optisch der größte Unterschied zwischen der herkömmlichen Bahncard für Privatreisende und der Bahncard Business. Denn die seit Mitte vergangenen Jahres aufgelegte Karte für die Firmenkunden des Schienenkonzerns verzichtet auf das bis dato obligatorische Foto ihres Inhabers. Doch mit Blick auf die Inhalte und Funktionen der Karte sind die Unterschiede weitaus gravierender.

Unternehmen, bei denen Mitarbeiter noch dienstlich mit der herkömmlichen Bahncard unterwegs sind, sollten schleunigst auf einen Umtausch drängen. Denn richtig sparen DB-Firmenkunden beim Bahnfahren nur noch mit der Bahncard Business – und zwar nicht nur den Weg zum Flughafen.

Schließlich lassen sich allein mit ihr seit Ende vergangenen Jahres die Preisnachlässe des DB-Firmenprogramms mit den Rabatten der Bahncard kombinieren. Setzen Geschäftsreisende dagegen die herkömmliche Bahncard ein, wird pro Dienstreise nur noch der Rabattsatz der jeweils eingesetzten Karte vom Ticketpreis abgezogen.

Spätere Rückgabe für Dienstreise-Fahrscheine

Zu den Unternehmen, die auf die neue DB-Karte für Firmenkunden setzen, zählt die Commerzbank. Rund 2200 Angestellte des Frankfurter Finanzinstituts führen mittlerweile die kleine Plastikkarte auf Geschäftsreisen mit sich.

Für Travel Manager Stefan Diehl war es dabei keine Frage, von der herkömmlichen Bahncard, die zuvor bei der Bank im Umlauf war, auf das neue Produkt umzusteigen. „Schließlich sind wir innerdeutsch mittlerweile mehr mit der Bahn als per Flug unterwegs.“ Hinzu kommt, dass Unternehmen eben nur noch mit der Bahncard Business die vollen Vorteile des DB-Firmenprogramms erhielten, so Diehl.

Dazu zählt unter anderem die verlängerte Rückgabefrist für Fahrscheine von bis zu neun Tagen. Sie greift nur noch bei Ticketbuchungen mit der Bahncard Business. Von Vorteil für Firmen ist auch, dass die Rechnungen für das neue Kartenprodukt nun direkt an die Unternehmen und nicht mehr an die Mitarbeiter gehen. Das erspart den in der Vergangenheit oft lästigen Schriftverkehr zwischen Bahn-Rechnungsstelle und Firmen-Buchhaltung. Auch dass sich der Bahncard-Bezug nicht automatisch verlängert, kommt der Mehrzahl der Firmen und Geschäftsreisenden entgegen. Außerdem liefert die Bahn den Kunden nun eine Übersicht, welche Mitarbeiter über welchen Kartentyp verfügen und wie lange diese jeweils gültig sind.

 
 
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