Istanbul-Anschlag

(0)

Türkei-Reisende zur Vorsicht aufgerufen

Mindestens zehn Deutsche wurden bei dem Attentat getötet. Eine explizite Reisewarnung für die Türkei wurde nicht ausgesprochen.

12.01.2016, 16:54 Uhr

Das deutsche Auswärtige Amt warnt Deutsche, die sich noch in der Türkei befinden, vor größeren Menschenansammlungen. „Reisenden in Istanbul wird dringend geraten, Menschenansammlungen auch auf öffentlichen Plätzen und vor touristischen Attraktionen vorläufig zu meiden”, hieß es in dem Hinweis der Bundesregierung. Während die Stadt sich touristisch gesehen in der Nebensaison befindet, dürften durchaus etliche deutsche Geschäftsreisende in der türkischen Metropole sein.

Eine explizite Reisewarnung für die Türkei hat das Auswärtige Amt jedoch nicht ausgesprochen. Besucher des Landes sollten sich über die aktuelle Entwicklung jedoch dringend auf dem Laufenden halten.

Noch nicht begonnene Städtereise nach Istanbul können laut dem Reiserechtler Prof. Ernst Führich umgebucht oder storniert werden. Die deutsche Rechtsprechung sieht ein solches Kündigungsrecht wegen Gefährdung durch höhere Gewalt vor, wie sie terroristische Anschläge darstellen. Für Reisen in andere Gebiete des Landes gilt das aber nicht, und auch Pauschalreisen seien nicht so einfach zu stornieren.

Wie berichtet sind bei dem Anschlag mitten in der Altstadt von Istanbul nahe des „Deutschen Brunnens“ mindestens zehn Menschen, vermutlich alles Deutsche, getötet worden. Die Türkei macht die islamistische Terrorgruppe IS verantwortlich. Bei dem Selbstmordattentäter soll es sich um einen Syrer gehandelt haben. (OG)

Weitere Business Travel-News

Emirates | Turkish Airlines
(0)

Laptops bis zum Boarding nutzen

Auf die Verbannung von größeren Elektronikgeräten seitens der USA und Großbritanniens auf bestimmten Flugstrecken, reagieren nun die ersten beiden Carrier. Sie kündigen einen neuen Service an, um die Folgen des Banns zu minimieren. mehr

 

Germanwings-Absturz
(0)

Gedenkskulptur für Opfer enthüllt

Direkt am Absturzort des Germanwings-Jets in den französischen Alpen soll eine Gedenkskulptur aufgestellt werden. Das Kunstwerk wurde nun vor Angehörigen auf einer Gedenkfeier enthüllt. mehr

 

Mexikanischer Drogenkrieg
(0)

Holland America Line streicht Acapulco

Zu gefährlich: Acapulco wird nicht mehr von Schiffen der Holland America Line angesteuert. Denn die Küstenstadt ist vom Drogenkrieg in Mexiko besonders stark betroffen. mehr

 

Cockpit-Sicherheit
(0)

Vier-Augen-Prinzip auf dem Prüfstand

Das kurz nach dem Germanwings-Absturz eingeführte Vier-Augen-Prinzip im Flugzeug-Cockpit steht bei den größeren deutschen Airlines auf dem Prüfstand. mehr

 
© 2017 FVW Medien GmbH, Alle Rechte vorbehalten
Impressum AGB Datenschutz Kontakt Media