Istanbul-Anschlag (Update)

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Mindestens acht deutsche Todesopfer

Die Meldungen bestätigten sich: Bei dem Selbstmordattentat in der Altstadt von Istanbul stammen viele Toten aus Deutschland. Urlauber von TUI, Thomas Cook und DER sind nicht unter den Opfern.

12.01.2016, 15:38 Uhr

Außenminister Frank-Walter Steinmeier teilte mit, dass ihn die türkische Regierung darüber informiert habe, dass acht Deutsche unter den Opfern von Istanbul seien. Zudem seien mehrere Bundesbürger schwer verletzt.

Wie Spiegel Online schreibt, hatte zuvor der türkische Regierungschef Ahmet Davutoglu Bundeskanzlerin Angela Merkel informiert, dass die Mehrheit der insgesamt zehn Toten aus Deutschland stamme. Das berichten türkische Medien unter Berufung auf das Büro des Ministerpräsidenten in Ankara.

Bei dem Attentat im Viertel Sultanahmet unweit von Hagia Sophia und der Blauen Moschee wurden am Dienstagvormittag zehn Menschen getötet und 15 weitere verletzt, zwei von ihnen schwer.

Keine Urlauber von großen Veranstaltern betroffen

Urlauber von Deutschlands größtem Reiseveranstalter TUI sind nicht von dem Anschlag in Istanbul betroffen. Derzeit seien nur zehn Gäste in Istanbul, sagte eine Sprecherin. Diese seien aber nicht zusammen als Reisegruppe unterwegs und wohlauf. Auch der Reiseveranstalter Alltours ist nach Angaben seines Sprechers nicht betroffen. Das Unternehmen habe bereits seit Wochen Ausflüge nach Istanbul aus Sicherheitsgründen aus dem Programm gestrichen.

Reisende von Studiosus sind nach Angaben des Veranstalters wohlauf. Auch Kunden von Thomas Cook, Schauinsland-Reisen und DER Touristik sind nach erster Einschätzung der Unternehmen nicht unter den Opfern. Man stehe im engen Kontakt zu den Behörden und den Kollegen vor Ort, berichtete Thomas Cook (Bucher, Öger, Neckermann und andere Marken) am Dienstag in Oberursel. Es befänden sich derzeit weniger als 100 Thomas-Cook-Gäste in Istanbul.

DER Touristik hat nach eigenen Angaben ihre mehr als 100 Gäste in der türkischen Metropole kontaktiert und erreicht. Sie seien alle unverletzt, berichtete das Unternehmen in Frankfurt. (ASC/dpa)

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