ITB

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Am Aschermittwoch geht‘s los

Hereinspaziert: 110.000 Fachbesucher machen sich diese Woche auf den Weg zur ITB, um die Neuheiten aus 180 Ländern zu erfahren – und die heißesten Branchenthemen auszutauschen.

von Oliver Graue, 03.03.2014, 12:05 Uhr
Am Aschermittwoch ... da fängt alles an. Zumindest die ITB startet am 5. März.
Foto: Christian Wyrwa

Am Mittwochj, 5. März, tritt eine neue Weltordnung in Kraft – jedenfalls auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin, der weltweit größten Branchenmesse ihrer Art. Denn das eine oder andere Land verlässt seinen angestammten Platz. Mit der Halle 7.2 b etwa schaffen die Organisatoren neuen Raum fürs neue Europa: Tschechien, die Slowakei und Rumänien finden ab sofort hier ihren Platz. Zwei weitere Nachbarn der Region, Serbien und Ungarn, sind neuerdings in Halle 2.2 am Eingang Süd vertreten.

Für ITB-Chef Martin Buck hat die Neustrukturierung einen doppelten Nutzen. „Sie verbessert die Orientierung für die Besucher, da sie jetzt geografischen Gesichtspunkten folgt. Und durch die kürzeren Wege bleibt ihnen mehr Zeit, sich über die Neuigkeiten zu informieren.“

Hinzu kommt: Aussteller wie Ungarn, bislang in Halle 11.?1 angesiedelt (dort zieht nun das Segment „Training and Employment in Tourism“ ein), hatten sich schon länger höhere Decken gewünscht, „um ihre Standkonzepte zu verwirklichen“.

Aussteller aus 180 Staaten

Bis Sonntag, 9. März, stellen auf der ITB wieder gut 10.000 Anbieter aus mehr als 180 Ländern ihre Produkte vor. Und wie bereits im vergangenen Jahr verzeichnet die Messe Berlin eine besonders große Nachfrage aus den arabischen und asiatischen Ländern sowie aus Lateinamerika. Wobei der Lateinamerika-Boom sicher auch damit zusammenhängt, dass mit Mexiko diesmal eine zentralamerikanische Destination das Partnerland der ITB stellt.

Das größte Plus bei den Ausstellern vermelden die Messe-Macher grundsätzlich aber aus Indien, Asien und den arabischen Staaten, den „boomenden Regionen auf der touristischen Landkarte“, wie es Bucks Vorstandskollege David Ruetz formuliert. Zudem schlüpfen viele Hotels und Ferien-Resorts nicht mehr unter das Dach ihres Landes, sondern werben jetzt selbstständig.

„Seit zehn Jahren spekuliert man über einen Messe-Niedergang“, sagt ITB-Direktor Buck. „Tatsache ist: Der Zuspruch für die ITB ist nach wie vor enorm. Das zeigt, dass die Menschen persönlich miteinander reden wollen, allein der virtuelle Umgang reicht ihnen nicht.“ Zugleich würden die Besucher jedoch anspruchsvoller. „Wir müssen daher die Darstellung des aktuellen Wissens stärker denn je in den Mittelpunkt stellen“, sagt Buck und spielt damit auf den ITB Kongress an, der sich erneut als Publikumsmagnet erweisen soll.

Drei Tage lang Business Travel

Beim Future Day etwa geht es diesmal um die Themen Innovationen und Informationstechnologien: Wie wird die Welt im Jahre 2025 aussehen, wie lässt sich Social Media zur Kundengewinnung optimieren? Online-Vertrieb und Privatzimmer-Vermittlung wiederum sind Themen beim Hospitality Day, während die dreitägigen Business Travel Days wieder etliche Geschäftsreise-Entscheider anlocken werden. Partner der Business Travel Days (Halle 7.1a, Saal New York 2) ist übrigens das Fachmagazin BizTravel. Mehr zum Programm dieser Veranstaltung im morgigen BizTravel-Newsletter!

Ein Tipp für alle, die schnell mal ihre E-Mails checken wollen, aber über keinen festen Vertrag mit ihrem Anbieter verfügen: Am „Business Point“, wo es kostenfreies W-LAN gibt, kann man gratis surfen – und sich auf TravelTalk.de über aktuelle Nachrichten von der ITB informieren.

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