ITB-Partnerland

(0)

Malediven setzen auf Luxus

Der Inselstaat hält an dem Konzept „Eine Insel – ein Resort“ fest. Darum habe man so viele Urlauber, die wiederkommen, erklärte Tourismusminister Moosa Zameer auf der ITB.

11.03.2016, 07:04 Uhr
Die Malediven sind auf der ITB in Berlin in Halle 5.2a vertreten.
Foto: Marco Limberg

Wie Zameer weiter erläuterte, seien in manchen Resorts mehr als 50 Prozent der Urlauber Wiederholer. Die Luxusangebote der Resorts würden gern von den europäischen Reisenden genutzt. Die preiswerteren Gästehäuser dagegen, von denen es mittlerweile auch einige gibt, werden eher von Urlaubern etwa aus Sri Lanka und Indien bewohnt.

Bei den Reiseveranstaltern zeichnet sich für die Malediven eine stabile Nachfrage ab. Traditionsgemäß sei der Winter etwas stärker nachgefragt als der Sommer, erklärt Oliver Dörschuck, Touristikchef von TUI Deutschland. Für den Sommer werde kurzfristiger gebucht, hat er beobachtet. „TUI baut das Angebot auf den Malediven kontinuierlich aus, so ist beispielsweise ein zweiter Robinson Club geplant. Hauptzielgruppe sind Paare, Honeymooner und Tauchsportler.“

Auch bei ITS und Jahn Reisen laufen die Malediven mit ihrem „One island – one resort“-Konzept gut, sie seien mittlerweile die wichtigste Ferndestination im Indischen Ozean, erklärt Portfoliomanager Daniel Jacob. Allerdings fehle es an guten Vier-Sterne-Inseln. Für diese gebe es eine hohe Nachfrage – auch wegen Preiserhöhungen der Hotels sowie der Einführung einer Ökosteuer.

Die Malediven sind in diesem Jahr das Partnerland der ITB. Dafür gab es Kritik, weil einige das Land als Diktatur einstufen. Außerdem wurde über die Malediven als Quelle von Islamisten diskutiert. Auf der Messe heißt es dazu aber: Der Anteil radikalisierter Menschen auf den Malediven sei winzig, sagt Thoriq Ibrahim, Minister für Umwelt und Energie. Wie die derzeitige politische Situation auch wirklich beschaffen sein mag: Man darf davon ausgehen, dass die meisten Touristen in ihren luxuriösen Resorts davon ohnehin nicht viel mitbekommen werden. (dpa)

Weitere Business Travel-News

Korean Air
(0)

Strafgebühr für No-Shows

Passagiere, die ihren gebuchten Flug nicht antreten, zahlen künftig 120 US-Dollar Strafe. Das gilt nicht, wenn sie vorher rechtmäßig stornieren. mehr

 

BTW
(0)

Merkel beim Tourismusgipfel

Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt zum Gipfel des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW). Außerdem geht um es den interkulturellen Dialog und Digitalisierung. mehr

 

Hotellerie
(0)

Millionenspritze für Dorint

Die Hotelkette Dorint will ihre verlustreichen Häuser in Amsterdam, Neuss und Potsdam abstoßen. Laut Medienberichten will will Miteigentümer Dirk Iserlohe außerdem 60 Millionen Euro für eine neue Gesellschaft einsammeln. mehr

 

Finanzen und Beteiligung
(0)

Dobrindts Verkehrswegeplan in der Kritik

270 Milliarden Euro: So viel will die Bundesregierung bis 2030 in Straßen, Schienen und Wasserwege stecken. Von Umweltschützern und der Opposition gibt es viel Gegenwind für Verkehrsminister Dobrindt. Es geht ihnen um Grundsätzliches. mehr

 
© 2016 FVW Medien GmbH, Alle Rechte vorbehalten
Impressum AGB Datenschutz Kontakt Media