ITB/Corporate Travel Forum

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Hoteleinkauf lohnt sich auch heute noch

Feste Raten, wo genügend Volumen zusammenkommt, verbunden mit Corporate Discounts und tagesaktueller Buchung: Diese Mischung bezeichnen Experten als Hotelkonzept der Zukunft.

von Oliver Graue, 08.03.2016, 19:29 Uhr
Angeregte Diskussion (von links): André Wiehe (Rezidor), Christian Temath (HRS), Janko Raboldt (KPMG), Benjamin Park (Parexel), Haakon Herbst (HSMA) und Martin Jürs (BizTravel).
Foto: fvw/Oliver Graue

Auch in Zeiten, in denen die Hotelbuchungsportale boomen, kann sich strategischer Hoteleinkauf lohnen. „An Orten, an denen wir ein hohes Übernachtungsvolumen haben, verhandeln wir mit den Häusern direkt und steuern dabei möglichst auf eine einzige Kette“, erklärt Benjamin Park, Travel Manager des Pharmadienstleisters Parexel, seine Strategie. „Dies ergänzen wir durch Elemente wie Corporate Discounts, TMC-Raten oder tagesaktuelle Buchungen über die Portale.“

„Stragischer Einkauf von Travel-Leistungen“, so war eine von Martin Jürs (BizTravel) geleitete Diskussionsrunde beim gestrigen HRS/TIC-Corporate Travel Forum (CTF) überschrieben. Einen Tag lang ging es beim CTF um Fragen rund um die Themen Total Cost of Trip, End-to-End, Payment Solutions,

Big Data oder TMC. In Sachen Hotel-Procurement jedenfalls stimmte André Wiehe, Vertriebsdirektor bei Rezidor, seinem Vorredner zu: „Sourcing plus Corporate Discounts – das ist der Weg, den auch wir gehen.“

Haakon Herbst (HSMA) und Christian Temath (HRS) lenkten den Fokus auf die Individualhotellerie, für die sich eine Beteiligung an einer Ausschreibung wegen des enormen Aufwands oft nicht lohne. „Ich bin froh, dass es Mittler und Sourcing-Anbieter gibt“, sagte Herbst und rief den Travel Managern zu: „Lassen Sie mich mit Ihren Procurement-Prozessen bitte in Ruhe, den Stress wollen und brauchen wir nicht!“ Zuvor hatten sich Park und sein Kollege Janko Raboldt (KPMG) darüber beklagt, dass Einzelhäuser häufig vorzeitig aus Ausschreibungen ausstiegen.

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