Jet Airways

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Über Amsterdam nach Indien

Amsterdam statt Brüssel: Via Holland bietet die private Airline nun 51 Indien-Ziele an. Die Zubringerflüge ab neun deutschen Airports übernimmt KLM.

von Oliver Graue, 04.07.2016, 09:00 Uhr
Empfang in Amsterdam: Jet-Airways-Flieger
Foto: Jet Airways

Der Empfang war standesgemäß. Als vor wenigen Wochen der erste Airbus A-330 von Jet Airways auf dem Amsterdamer Flughafen landete, wurde er von einem Dutzend Begrüßungsfahrzeugen an der Landebahn abgeholt. Hallo Holland, tschüss Belgien: Pünktlich zum Flugplanwechsel hat die größte private indische Fluggesellschaft ihr Europa-Drehkreuz von Brüssel nach Amsterdam verlagert. Damit ist nicht nur ein ungewöhnliches Geschäftsmodell zu Ende gegangen. Vor allem setzt die 1992 gegründete Airline, die zur Allianz um Etihad Airways gehört, auf den Start einer neuen Erfolgsgeschichte – auch mit Blick auf deutsche Geschäftsreisende. Denn um mit Jet Airways nach Mumbai, Neu-Delhi oder Toronto zu gelangen, können sie jetzt von neun deutschen Flughäfen Zubringer der KLM nutzen.

Zu 49 Zielen in Indien

In Brüssel hatten die Inder versucht, ein Drehkreuz für Indien- und Nordamerika-Flüge aufzubauen. Keine einfache Aufgabe – ohne großen Partner und fern des Heimatlandes. Die Strategie in Amsterdam ist daher eine andere. Während Jet Airways sich auf die drei genannten Ziele konzentriert, werden andere bisher bediente Städte in den USA und Kanada von den neuen Codeshare-Partnern KLM und Delta bedient. Umgekehrt gilt das Codeshare natürlich auch. So lassen sich ab Deutschland direkt 49 Ziele in Indien sowie weitere in Ländern wie Sri Lanka, Nepal oder Bangladesch buchen. Weitere Vorteile bieten sich den Gäs- ten durch die Vernetzung des eigenen Treueprogramms mit dem von KLM und Delta. „Davon und von den Lounge-Zugängen profitieren die Kunden“, so Chairman Naresh Goyal.

Täglich Mumbai, Delhi, Toronto

Ab Amsterdam fliegt Jet Airways täglich nach Mumbai (Bombay), Neu-Delhi und Toronto. Zubringerflüge (KLM) starten ab neun deutschen Flughäfen. Die Abflugzeiten ab Amsterdam sind 11.20 Uhr (Mumbai, Toronto) und 11.40 Uhr (Delhi). Eingesetzt werden Airbus A-330-300 mit 34 Plätzen in der Business und 259 Plätzen in der Economy Class; das Freigepäck beträgt 30 kg (Business: 40 kg). Ab Paris fliegt Jet zudem zweimal täglich nach Mumbai, ab London täglich nach Delhi und Mumbai.

Für Geschäftsreisende stellt die neue Verbindung von Jet Airways Richtung Indien eine attraktive Alternative zu den Angeboten von Lufthansa oder Air India dar: Jet verfügt über einen guten Ruf, die Flotte ist jung, Amsterdam gilt als angenehmer Umsteige-Airport.
Wirtschaftlich schreibt Jet Airways schwarze Zahlen und erfreut damit ihren Minderheitsaktionär Etihad. Im Verbund der Gesellschaften des arabischen Betreibers, dem auch Air Berlin und Alitalia angehören, stellt Jet den mit Abstand wichtigsten Partner dar. Was die Zahl der Passagiere nach Indien betrifft, dürfte das Unternehmen in Kombination mit Etihad inzwischen sogar die Nummer eins sein.

Die Flotte besteht aus 116 Maschinen. Neben den für Inlandsflüge eingesetzten Boeing B-737 (70 Stück) handelt es sich um mehrere Airbus A-330 und Boeing B-777. Bestellt sind weitere 80 Flugzeuge, darunter 10 Dreamliner B-787. Geflogen wird im Zweiklassensystem: Economy und Business („Première“).

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