Kempinski

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Einigung mit Reto Wittwer

Es war eine unglaubliche Geschichte im vergangenen Jahr: Kempinski erstattete Strafanzeige gegen den ehemaligen und langjährigen CEO Reto Wittwer. Wittwer wehrte sich. Nun haben beide Parteien eine außergerichtliche Einigung erzielt.

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02.03.2016, 18:20 Uhr
Reto Wittwer verließ Kempinski im Jahr 2014.
Foto: Marco Limberg

Die Vorwürfe wogen schwer: Im November 2015 erstattet die Luxushotelkette Strafanzeige gegen den ehemaligen Firmenlenker. Er wurde verdächtigt, „in betrügerischer Absicht Gelder aus dem Unternehmen geschleust und dabei alle internen Kontrollmechanismen umgangen zu haben, auch zu Zeiten, in denen Kempinski zu Budget-Kürzungen und drastischen Einsparungen bei den Personalkosten gezwungen war“, hieß es aus dem Unternehmen.

Nun teilt Kempinski mit: Die Vorwürfe seien „unglücklich gewesen und hätten nicht veröffentlich werden sollen“. Beide Parteien hätten eine einvernehmliche außergerichtliche Einigung zur Beilegung aller Rechtstreitigkeiten erzielt, schreibt die „Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung“ (AHGZ). Da nun alle Fakten geklärt worden seien, hätten beide Parteien beschlossen, den gegenseitigen Anschuldigungen ein Ende zu setzen und auch von jeglichen weiteren Schritten gegeneinander abzusehen. Ob Wittwer Schadensersatz erhalten hat, wollte Kempinski auf Nachfrage der AHGZ nicht sagen. Auch zu Gerüchten, dass Kempinski-Chef Alejandro Bernabé vor der Ablösung stehen könnte, gab es keinen Kommentar.

 
 
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