Langstrecke

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Eurowings holt Piloten-Training nach

Die Piloten der neuen Low-Cost-Langstrecken-Airline sind im Trainingsrückstand. Eurowings kämpfte mit erheblichen Verspätungen. Nun wird gegengesteuert.

von Rita Münck, 19.02.2016, 07:25 Uhr
Eurowings muss Piloten-Training für die Airbus A-330-Jets nachholen.
Foto: Eurowings

Während des gesamten Monats März wird ein Großraumjet vom Typ Airbus A-330 zwischen Hamburg und Köln fliegen. Dienstags und freitags wird es dann jeweils zwei Umläufe mit dem Langstreckenjet auf der innerdeutschen Route geben. Im Cockpit sitzen Piloten von Sun Express, mit denen die Eurowings-Langstreckenjets bereedert werden sollen. Die auf das Flugzeugmodell A-330 umgeschulten Piloten sollen auf der Strecken Trainingsflüge nachholen, bevor sie auf Langstrecke gehen, so ein Eurowings-Sprecher auf fvw-Anfrage.

Der Start des Langstrecken-Betriebs von Eurowings verlief, wie berichtet, unglücklich. So hatte ein Airbus A-330 der Airline im Oktober auf einem Trainingsflug eine Triebwerksabdeckung verloren. Das führte im Nachgang zum Trainingsstau. Hinzu kamen technische Probleme mit den beiden geleasten Großraumjets. Das wiederum war Grund für zahlreiche Verspätungen. Schlagzeilen schrieb unter anderem ein Kuba-Flug, der mehr als 60 Stunden später als geplant in Köln/Bonn landete.

Aktuell greift die Eurowings-Mutter Lufthansa der Billigtochter unter die Arme, um die mühsame Startphase zu überwinden. Mit Airbus A-340 fliegt die Kranich-Airline die Eurowings-Ziele Dubai sowie Varadero an und schafft somit Spielräume für die Trainings. Im April und Mai kommen die dritte und vierte A-330 für die Eurowings-Langstrecke. Das könnte ebenfalls für Entspannung im Flugplan sorgen, wenn genug Crews zur Verfügung stehen.

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