Langstrecke

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Eurowings verschiebt erneut Start der USA-Routen

Die neue Langstrecken-Airline Eurowings aus dem Hause Lufthansa arbeitet weiter daran, ihren Flugplan in den Griff zu bekommen. Das hat erneut Folgen für die USA-Dienste.

von Rita Münck, 04.03.2016, 16:24 Uhr
Lufthansa-Vorstand Karl Ulrich Garnadt ist verantwortlich für Eurowings.
Foto: Eurowings

Wie bereits vor gut einem Monat berichtet, kommt es zu Verschiebungen beim Start der USA-Verbindungen. Die fallen allerdings, wie jetzt bekannt wurde, noch gravierender aus, als bislang von Eurowings verkündet.

Es handelt sich ganz konkret um die Verbindungen Köln–Las Vegas und Köln–Miami. Miami wird nun nicht mehr, wie ursprünglich angedacht, ab Mai bedient, sondern erst ab September 2016. Für Las Vegas nennt Eurowings derzeit überhaupt keinen Starttermin mehr. „Er ist verschoben“, so ein Sprecher von Eurowings auf Anfrage genüber fvw. Ob es noch 2016 zu einem Erstflug an die Westküste der USA kommen wird, ist derzeit offen.

Bereits vor vier Wochen wurde für die Route Köln–Boston ein neuer Starttermin genannt: Mai statt Juni. Diese Flüge sind so nach wie vor im Flugplan zu finden. „Wir haben den Flugplan gründlich entschlackt, es läuft schon jetzt auf der Langstrecke vergleichsweise reibungslos“, erklärte der für Eurowings zuständige Lufthansa-Vorstand Karl Ulrich Garnadt am Donnerstagabend am Rande einer Veranstaltung in Hamburg.

Zur Erinnerung: Bei Eurowings auf der Langstrecke war es gleich zum Start des neuen Low-Cost-Programms Ende 2015 zu großen Problemen gekommen. 13 Prozent der Flüge waren damals eigenen Angaben der Airline zufolge „mehr als drei Stunden“ verspätet am Zielort gelandet. Ein Flug von Varadero nach Köln landete sogar erst mit 68 Stunden Verspätung. Technische gepaart mit personellen Problemen waren die Ursache. Um die Lage in den Griff zu bekommen, hat Garnadt eine Task Force ins Leben gerufen, die Gegenmaßnahmen eingeleitet hat.

Derzeit ist Eurowings mit zwei geleasten A-330 unterwegs. Im Mai sollen zwei weitere Jets zum Einstz kommen. In der Zwischenzeit hilft Lufthansa aus. Das geplante Programm im Sommerflugplan Richtung Thailand, Karibik und nach Mauritius soll nach Aussage eines Sprechers wie geplant absolviert werden.

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