Dossier Lebensmittel-Branche (Teil 3)

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MICE-Tipps für Amsterdam und Barcelona

Alles Wichtige zu Anreise, Hotels und Meetings für Amsterdam und Barcelona auf einen Blick.

von Oliver Graue, 17.07.2015, 09:00 Uhr
Amsterdam: Stadt der Grachten.
Foto: Thinkstock

Was Travel Manager und Geschäftsreisende über Amsterdam wissen sollten

Schmale Häuschen, hübsche Grachten, nette Läden und holländisches Lebensgefühl: Die Hauptstadt der Niederlande bietet an jeder Ecke Überraschungen.

Kleines Land, großer Erfolg: Im internationalen Städte-MICE-Ranking steht Amsterdam an zehnter Position. Denselben Rang belegt Hollands Hauptstadt mit ihren 800.000 Einwohnern auch, was ihre Bedeutung als Handelsstadt angeht. Und auch wenn – wie weltweit üblich – die meisten Tagungen und Konferenzen den Bereichen Medizin, Finanzen und Technik zuzurechnen sind: Bereits auf den Plätzen drei bis sechs folgen die für die Niederlande sehr typischen Industriezweige Handel, Lebensmittel und – natürlich – Blumen.

Für Amsterdam sprechen die guten Verkehrsverbindungen und eher kurzen Wege: Der Flughafen Schiphol, Drehkreuz der KLM und Abflugort zu 300 Zielen, liegt 20 Fahrminuten von der Innenstadt entfernt. Tram, U-Bahn und Busse fahren reichlich in der Stadt, ebenso wie die rein elektrisch betriebenen Taxis. Verkehrsmittel Nummer eins allerdings sind Fahrräder– auszuleihen in fast allen Hotels. Attraktiv ist die Stadt allemal: Schmale Häuschen, pittoreske Grachten voller Hausboote, etliche Museen und spannende Läden lassen keine Langeweile aufkommen.

Amsterdam in Kürze

Anreise: KLM fliegt ab zehn deutschen Airports in die holländische Hauptstadt, Lufthansa und Easyjet ab jeweils zwei. Mit dem ICE ab Frankfurt in 4 bis 5 Stunden, ab Köln in 2:45 Stunden.

Hotels/Meetings: 36.000 Hotels im Großraum, davon 16.000 Vier-Sterne- und 4000 Fünf-Sterne-Häuser. MICE-Branchen: Medizin, Finanzen, Technik, Handel, Lebensmittel, Blumen.

Infos: www.iamsterdam.com

Vorankommen: Auto in Amsterdam? Sollte man vergessen. Besser ist die 48Stun denStraßenbahnkarte, und am allerbesten ist das Fiets, das Fahrrad: Fast jeder Amsterdamer nutzt es, und Leihstationen gibt es genug.

Grachten-Tour: Manchen vielleicht zu kitschig – dennoch ein Muss für Amsterdam-Besucher: Immerhin kommt das Grachtenboot durch wirklich jedes Viertel hindurch. Zudem ist es meist auch noch schneller als der Bus. Als Incentive eignen sich Cocktail-Cruises, Dinner-Cruises oder Pizza-Cruises, bei der man sich sei ne Lieblingspizza direkt aufs Boot bestellt.

Museen: Am bekanntesten sind das Reichsmuseum (mit der berühmten Nachtwache von Rembrandt), das Van-Gogh-Museum (meist völlig überfüllt), das Anne-Frank-Haus und das Rembrandt-Haus (Wohnort des Malers). Ungewöhnlich: das Hanfmuseum (mit hauseigener Plantage) und das Tabakpfeifenmuseum.

Essen: Neben Pannekoeken ist „eten uit de muur“ angesagt: Aus Automaten zieht man sich vornehmlich Frittiertes, etwa das Kultgericht Frikandel. Am besten irgendwo hinsetzen zum Essen: „Wat is het toch gezellig!“ – Gemütlichkeit zählt stark in Amsterdam. Wer doch das Restaurant bevorzugt: Als Trinkgeld lässt man 15 % des Rechnungsbetrags beim Verlassen des Lokals auf dem Tisch liegen.

Hotel: Wer allein unterwegs ist, sollte ein typisch Amsterdamer Hotel nehmen: eng, schmuddelig, brüchig und mit Etagen-Klos.

Frisch: Paella.
Foto: Thinkstock

MICE-Tipps für Barcelona

Kataloniens Kapitale ist gleichsam schräg wie imposant.

Nach Paris, Wien, Madrid und Berlin nimmt Barcelona den fünften Platz im weltweiten Ranking der Konferenzstädte ein: Kurze Wege, sehr viel Kultur, ein angenehmes Klima, eine spannende Geschichte und vor allem eine ewig junge künstlerische Avantgarde prägen die zweitgrößte Stadt Spaniens. Mehr als 550.000 Teilnehmer von MICEVeranstaltungen lockt die katalanische Kapitale in jedem Jahr. Das liegt auch an der Vielzahl von Tagungshotels und Meeting-Locations, die Barcelona den Unternehmen bietet – und natürlich an der guten und schnellen Erreichbarkeit auf dem Luftweg.

Barcelona in Kürze

Allgemein: Gut 1,6 Mio. Menschen leben im Stadtgebiet von Barcelona. Die Stadt liegt direkt am Mittelmeer.

Flughafen: 15 km bis zur City. Die Bahn R2 Nord braucht 20 Min., mit dem Bus/Auto sind es 20 bis 50 Min.

Airlines: Ab Deutschland fliegen Air Berlin, Easyjet, Germanwings, Iberia und Lufthansa. Klare Nummer eins ist jedoch die in Barcelona beheimatete Vueling: Sie fliegt inzwischen elf deutsche Flughäfen an.

La Rambla ist die bekannteste Straße Barcelonas: Die Flaniermeile führt vom Zentrum an den Hafen. Straßenmusikanten, Ak­robaten und Blumenverkäufer sorgen hier für Leben, und sehenswert sind auch der Mercat de la Boqueria (Markt) und der Plac¸a Reial mit seinen Arkaden und Palmen.

Antoni Gaudi´, Vertreter der Barcelonaer Spielart des Jugendstils (Modernisme), hat sich in etlichen Bauwerken der Metropole verewigt. Am bekanntesten ist die Kirche Sagrada Fami´lia, an der seit über 130 Jahren gebaut wird. Zum 100.Todestag Gaudi´s 2026 soll sie endlich fertiggestellt sein. Weitere Gaudi-´­Gebäude, die man in Barcelona besich­tigen kann, sind etwa die Casa Mila` und Batllo´ sowie der Parc Güell. Attraktiv sind aber auch der Palau de la Mu´sica Catalana und das Hospital de la Santa Creu i Sant Pau von Llui´s Dome`nech i Montaner.

Der öffentliche Nahverkehr der TMB besteht aus einem sehr dichten Netz von U-­Bahnen und Bussen. Seit 2004 fahren zu­dem wieder Straßenbahnen in der Stadt. Taxis sind zwar günstiger als in Deutschland, man sollte jedoch aufs Einschalten des Taxameters bestehen, da die genannten „Festpreise“ meist deutlich überhöht sind.

Das Barcelona Convention Bureau hilft bei Planung von Konferenzen und Events: www.barcelonaconventionbureau.com

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