Leserfrage

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Wer kriegt das Geld?

„Stehen die Ausgleichszahlungen der Airlines, die diese bei Verspätungen leisten müssen, dem Reisenden selbst oder dem Unternehmen zu?", fragt Leserin Iris K. BizTravel hat die Antwort.

01.12.2014, 09:00 Uhr
Foto: (M) Thinkstock/BizTravel

„Stehen die Ausgleichszahlungen der Airlines, die diese bei Verspätungen leisten müssen, dem Reisenden selbst oder dem Unternehmen zu?"

Die EU-Richtlinie Nr. 261/2004 spricht ausschließlich vom Fluggast als Empfänger der Zahlung. Und auch Gerichte haben geurteilt: Das Geld bekommt, wer geflogen ist – und nicht, wer das Ticket gebucht hat. Allerdings kann der Arbeitgeber die Reiserichtlinie um eine Abtretungserklärung ergänzen und sie von den Mitarbeitern unterzeichnen lassen. Dann müssten diese das Geld ans Unternehmen weiterreichen. Falls der Beschäftigte die Verspätungen nicht selbst bekannt gibt, müsste die Firma hier allerdings recherchieren. Ab drei Stunden Verspätung müssen Airlines je nach Streckenlänge 250 bis 600 Euro zahlen.

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