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Dreamliner bleibt bis Oktober am Boden

Die polnische Fluggesellschaft LOT, erster Abnehmer des Boeing B-787 „Dreamliner“ in Europa, hat alle Flüge mit dem Jet bis Oktober vorsorglich aus dem Flugplan gestrichen.

15.02.2013, 09:52 Uhr
LOT will ihren Dreamliner bis Oktober nicht mehr fliegen lassen.
Foto: LOT

Das ist ein herber Schlag für die ohnehin angeschlagene LOT: Wie der National Carrier jetzt bekannt gibt, wird er sein neues Vorzeige-Flugzeug B-787 über den gesamten Sommer einmotten. Frühestens im Oktober werde der Jet mit dem LOT-Symbol auf Rumpf und Heckflosse wieder abheben.

Der Jet des US-Flugzeug-Herstellers Boeing darf wegen Problemen mit der Batterie seit Januar nicht mehr abheben. Unter Hochdruck wird daran gearbeitet, den sicherheitsrelevanten Defekt zu beheben. Wann die Behörden das Flugzeug wieder abheben lassen, ist aber derzeit offen.

Der Schritt von LOT ist radikal. Die polnische Airline hat den Dreamliner angeschafft, um alternde B-767 zu ersetzen. Mit Hilfe des neuen Jets hatte sich der Carrier Zusatzeinnahmen von Fans erhofft. Neue Flugzeuge sind für viele Reisende in der Regel attraktiv und werden gezielt gebucht.

LOT hat bislang eine B-787, drei weitere sollten im März in Warschau ankommen. CEO Sebastian Mikosz rechnet nicht damit, dass Boeing schnell eine Lösung für das Problem der feuergefährlichen Batterien des Hilfsaggregats finden wird. Selbst wenn ein Wunder geschehe und Boeing die Ursache für das Problem bald entdecke, werde es noch einige technische Probleme zu lösen geben. Statt Dreamliner lässt der neue LOT-Chef nun geleaste B-767 auf den Langstrecken fliegen.

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