Lübeck Airport

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Uneingeschränkter Fortbetrieb

Business as usual für den Lübecker Flughafen. Der eingesetzte Insolvenz-Verwalter Klaus Pannen verbreitet Zuversicht. Interessenten für den Fortbetrieb bringen sich ins Gespräch.

28.04.2014, 09:29 Uhr
Gut 30 Jahre Berufserfahrung bringt der Fachanwalt für Insolvenzrecht Klaus Pannen mit.
Foto: lenthe/touristik-foto.de

„Der Flughafen-Betrieb läuft momentan normal und ist gesichert. Ich gehe davon aus, dass es für Passagiere zu keinen Einschränkungen bei Abflügen beziehungsweise Ankünften kommen wird“, sagt Rechtsanwalt Klaus Pannen, der das vorläufige Insolvenz-Verfahren über den Flughafen-Betreiber leitet. Die Ungewissheit über die Zukunft der Yasmina Flughafenmanagement GmbH bedeute keinesfalls die Schließung des seit knapp 100 Jahren betriebenen Flughafens und das Ausscheiden der etwa 100 Mitarbeiter.

Derweil bringen sich andere Interessenten für den künftigen Betrieb des Lübecker Flughafens selbst ins Gespräch. Das „Hamburger Abendblatt“ berichtet über den 2012 unterlegenen Bieter Björn Birr von Bismarck, der aus dem Regio-Airport einen Flugplatz für Privat- und Geschäftsflieger, abseits von Billigfliegern wie Ryanair oder Wizz Air, machen wolle. Dafür verlangt er allerdings von der Hansestadt Lübeck eine Investition von 5,5 Mill. Euro und einen zehnjährigen Pachtverzicht. Zudem würde die Zahl der Mitarbeiter auf etwa 60 gesenkt werden.

Durch die Insolvenz der Yasmina Flughafenmanagement GmbH dürfte die Stadt Lübeck bereits 189.000 Euro an Pachtzahlungen abschreiben müssen.

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