Luftfahrt über Konfliktgebieten

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Easa legt Sicherheitsbericht vor

Welche Schlüsse zieht die EU aus dem Abschuss eines Jets der Malaysia Airlines über der Ostukraine? Die Flugsicherheitsbehörde Easa legt ihren Abschlussbericht vor.

18.03.2016, 15:03 Uhr
Am 17. Juli 2014 wurde solch eine Boeing B-777 der Malaysia Airlines über der Ostukraine abgeschossen.
Foto: Wikimedia

Diese Woche hat die European Aviation Safety Agency (Easa) der EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc ihre Wünsche zur Erhöhung der Flugsicherheit übergeben. An dem Bericht arbeiteten neben der Easa auch etliche nationale europäische Luftfahrtbehörden, der Weltluftfahrtverband Iata und die KLM mit. Spätestens seit dem Abschuss von MH-17 der Malaysia Airlines über der Ostukraine während des Reisefluges in großer Höhe, wurde jedem sichtbar, dass sich die Gefährdung der Zivilluftfahrt erhöht hat. Damals gab es einige Airlines, die den ukrainischen Luftraum vorsichtshalber mieden. Andere taten das nicht, weil deren nationale Luftfahrtbehörden keine entsprechenden Warnungen ausgesprochen hatten.

Die Einschätzung der Sicherheitslage soll nun qualifizierter werden. Dafür müssen sich die verschiedenen Beteiligten in einer neuen Qualität kurzfristiger gegenseitig informieren und besser koordinieren. Insbesondere sollte über die Europäische Kommission kommuniziert werden, damit zügig zu einheitliche Sicherheitsüberlegungen gelangt werden können. Das befürwortet die EU-Verkehrskommissarin natürlich und spricht sich für den Aufbau eines Apparates dafür aus. Der Easa-Sicherheitsbericht geht jetzt an die derzeitige EU-Ratspräsidentschaft, die bei der niederländischen Regierung liegt. Die soll mit dem Papier entsprechende EU-Beschlüsse auf den Weg bringen. (LS)

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