Lufthansa

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Digitalisierung bringt Kundennutzen

Lufthansa will Innovationsführer sein – nicht nur bei Buchungswegen, sondern auch im Service-Bereich. Auf der ITB verkündet Jens Bischof, Vertriebschef der Lufthansa Gruppe, nun die nächsten Schritte des Konzerns.

von Rita Münck, 10.03.2016, 10:57 Uhr
Lufthansa-Vertriebschef Jens Bischof stellt auf der ITB technik-getriebene Neuerungen für Reisende vor.
Foto: Christian Wyrwa

Gleich mit mehreren Produkten wartete Bischof auf der ITB auf, mit denen Lufthansa künftig beim Kunden punkten will. Die Digitalisierung ist dabei ein wichtiges Thema. Denn die Neuerungen können zum Teil nur dank neuer Technik und einem großen Wissen über den Kunden angeboten werden.

So bietet Lufthansa gemeinsam mit dem Kofferhersteller Rimowa einen elektronischen Gepäckanhänger, der im Prinzip permanent eingesetzt werden kann und den bisherigen Kofferaufkleber ersetzen soll. Der „Rimowa Electronic Tag“ ist jetzt von Reisenden an den Flughäfen Frankfurt, München, Stuttgart und Mailand nutzbar. Weitere Airports sollen laut Bischof bald folgen. Und so funktioniert es: Fluggäste können via Lufthansa-App ihre mobile Bordkarte mit allen notwendigen Flugdaten versehen und müssen den mit dem Tag ausgestatteten Koffer an den genannten Flughäfen anschließend nur noch auf das Gepäckband stellen. Schon geht der Koffer auf Reisen.

Für alle Reisenden an den genannten Airports gilt: Sie können ihren Koffer auf seiner Reise via Lufthansa-App verfolgen und bekommen künftig für ihren Zielflughafen über das Smartphone-Programm angezeigt, auf welchem Gepäckband sowie zu welcher Uhrzeit ihr Gepäckstück abholbereit sein wird. Auch dieser Service soll künftig auf weiteren Flughäfen verfügbar sein.

Ein weiterer, sogenannter Location-based-Service wird zunächst den Kunden in München angeboten. Reisende ohne besonderen Vielflieger-Status oder Business-Class-Ticket, aber mit Miles-&-More-Karte können dort künftig ebenfalls per Push-Nachricht auf das Smartphone zum Lounge-Besuch aufgefordert werden. Gegen eine Gebühr von 25 Euro können sie Einlass bekommen, „vorausgesetzt“, so Bischof, „es gibt freie Kapazitäten in der Lounge“. Die Lufthansa will die genannten Kunden über sogenannte „i-Beacons“, die an relevanten Stellen im Terminal installiert sind, ausfindig machen.

„Wir treiben die Digitalisierung konsequent voran und werden weiter Millionenbeträge in Produkt und Service investieren“, versprach Bischof am Morgen in Berlin. Die Kunden dürfen also auf weitere Innovationen hoffen.

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