Lufthansa

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Google-Flugsuche wird ausgebaut

Lufthansa setzt seit Einführung einer Distribution Cost Charge (DCC) für Buchungen via Reisebüro auf neue Vertriebswege. Die Google-Flugsuche gehört dazu. Jetzt sind Lufthansa-Flüge darüber nicht mehr nur in den USA und Kanada abrufbar.

von Rita Münck, 10.03.2016, 12:32 Uhr
Jens Bischof, Executive Vice President Sales & Chief Commercial Officer Hub Frankfurt der Lufthansa Group, setzt auf Google Flights.
Foto: Holger Peters Fotografie

Im November 2015, kurz nach Einführung der DCC im September, hat Lufthansa eine B2C-Vertriebspartnerschaft in den USA und Kanada mit Google Flights aufgenommen. Wie Lufthansa-Vertriebsboss Jens Bischof auf der diesjährigen ITB verkündete, verläuft die Partnerschaft mit Erfolg. Bischof spricht von einem „signifikanten Buchungseingang“ über den Kanal. Grund genug für den Manager, der voll auf Digitalisierung setzt, das Engagement auszubauen.

Bereits seit Wochenbeginn können auch in den Ländern Frankreich, Schweden, Norwegen, Dänemark und Polen Reisende über Google Flights Lufthansa-Flüge abrufen. Sie werden dann zur Buchung an Lufthansa.com weitergeleitet. „Das funktioniert auch über mobile Endgeräte sehr gut“, lobt Bischof den Buchungsweg, den er nach und nach in weiteren Märkten etablieren will.

Den Aussagen des Lufthanseaten zufolge, habe die Einführung der DCC entgegen allen Unkenrufen nicht zu Buchungseinbrüchen geführt. „Das Gegenteil ist der Fall, wie die Verkehrszahlen belegen“, so Bischof in Berlin. Die Lufthansa Gruppe wird am 17. März ihre Bilanz für 2015 vorlegen.

Im Rahmen der DCC-Einführung hatte Bischof wichtigen Geschäftspartnern Direct-Connect-Lösungen angeboten. Am Donnerstag konnte er hier neue Partner verkünden, die mit Lufthansa bereits oder künftig auf dem Weg zusammenarbeiten wollen. Dazu gehören neben bereits bekannten wie Aerticket und Lufthansa City Center auch der FTI-Ticketshop, die Hogg Robinson Group, L’tur und Vtours. Auch mit Deutschlands größtem Veranstalter TUI sei die Planung für einen Direktanschluss bereits weit fortgeschritten. Zuversichtlich äußerte sich Bischof auch in Richtung Thomas Cook, wo ein konstruktiver Austausch zum Thema angestoßen sei.

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