Matterhorn-Gotthard-Bahn

(0)

33 Verletzte bei Unfall

Beim Rangieren im Bahnhof funktioniert ein Gleiswechsel nicht wie geplant. Eine Lokomotive prallt in der Schweiz auf fünf Waggons der Matterhorn-Gotthard-Bahn. Darin sind etwa 100 Menschen.

11.09.2017, 16:56 Uhr

Beim Rangieren in einem Schweizer Bahnhof ist eine Lokomotive auf fünf Waggons geprallt – 33 Menschen wurden verletzt. Die meisten Opfer erlitten am Montag Prellungen oder Abschürfungen, niemand war in Lebensgefahr, wie die Polizei am Abend mitteilte.

Zunächst war von 27 Verletzten die Rede gewesen. Insgesamt waren 100 Fahrgäste an Bord der Matterhorn-Gotthard-Bahn. Unter den Verletzten waren unter anderem zwei Niederländer.

Die Waggons seien weder umgekippt noch aus den Gleisen gesprungen, sagte der Sprecher des Bahnbetreibers. Sie seien äußerlich unversehrt. Die Unglücksursache wurde untersucht.

Der Unfall passierte auf einer Regionalbahnstrecke zwischen Disentis und Andermatt. Der Zug sollte in Andermatt wieder Richtung Disentis zurückfahren. Dafür wurde die Lokomotive abgekoppelt, wie Sprecher Jan Bärwalde sagte. Sie sollte auf einem Nebengleis an den Waggons vorbei an das vordere Ende des Zugs geführt werden. Aus zunächst unbekannten Gründen klappte das Manöver nicht. „Die Lokomotive dürfte 15 bis 20 Stundenkilometer gefahren sein“, sagte Bärwalde.

Die Matterhorn-Gotthard-Bahn ist auf einer malerischen Strecke der Alpen unterwegs. 80 Prozent der Kunden sind Touristen aus dem In- und Ausland. Die Bahn läuft auf 144 Kilometern Schienen und absolviert dabei mehr als 3300 Höhenmeter.

Im Dezember 2013 hatte ein Zug der Matterhorn-Gotthard-Bahn an einem unbewachten Bahnübergang einen Lieferwagen gerammt. Drei Waggons sprangen aus den Schienen, elf Menschen wurden verletzt. (dpa)

Weitere Business Travel-News

Lufthansa
(0)

Kranich-Airline schützt keine Kraniche mehr

Der Kranich prangt auf dem Seitenruder der Lufthansa-Flotte. Seit Jahren engagiert sich der Konzern auch beim Schutz der Tiere. Damit ist jetzt Schluss. mehr

 

Italien
(0)

Zwei Airports machen Betriebspause

Wegen Bauarbeiten schließen die Flughäfen Trapani und Treviso im Herbst. Das teilten die Flughafen-Betreiber mit. Beide Flugziele werden hauptsächlich von Ryanair bedient. mehr

 

Frankfurter Flughafen
(0)

Weltkriegsbombe entschärft

Fünf Hotels geräumt, die A3 gesperrt: Erneut wurde am Frankfurter Flughafen eine Weltkriegsbombe gefunden. Probleme bei der Entschärfung machte der explosive Fund in der Nacht aber nicht. mehr

 

Mexiko-Erdbeben
(0)

Mehr als 200 Menschen getötet

Die Lage nach dem Erdbeben in Mexiko ist dramatisch: Mindestens 224 Menschen kommen ums Leben. Allein in einer Schule in Mexiko-Stadt sterben mehr als 20 Kinder. Die Katastrophe ereignet sich am 32. Jahrestag des verheerenden Erdbebens 1985 mit fast 10.000 Toten. mehr

 
© 2017 FVW Medien GmbH, Alle Rechte vorbehalten
Impressum AGB Datenschutz Kontakt Media