MH-370-Ermittlungen

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Trümmerteile in Australien

Jüngst gefundene Trümmerteile, die dem verschollenen Flug MH-370 zugeordnet werden, sind zur Begutachtung bei den Ermittlern eingetroffen. Die australischen Behörden wollen sie penibel untersuchen.

22.03.2016, 07:45 Uhr

In Australien haben die Ermittler im Fall des verschwundenen Malaysia-Airlines-Flugs MH-370 erstmals zwei in Mosambik angespülte mögliche Trümmerteile in Augenschein genommen. Die beiden Stücke waren am Montag eingetroffen. Sie werden im Labor der Transportsicherheitsbehörde in Canberra untersucht. „Es wird eine rigorose Analyse durchgeführt, deshalb ist es nicht möglich zu spekulieren, wie lange es dauern wird, bis Ergebnisse vorliegen“, sagte Verkehrsminister Darren Chester.

Flug MH-370 war am 8. März 2014 mit 239 Menschen an Bord auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking verschwunden. Sie stürzte nach den Ermittlungen tausende Kilometer weiter südlich im Indischen Ozean ab. Dort wird seit Monaten vergeblich nach dem Wrack gesucht. Im vergangenen Sommer war auf der Insel La Réunion ebenfalls vor dem südlichen Afrika bereits ein Trümmerteil gefunden worden. Nach Expertenangaben handelt es sich um eine Flügelklappe der Maschine. (dpa)

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