Moskau

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Streichelhunde für die Airports?

Gerade erst berichtete BizTravel groß über den Einsatz von Anti-Stress-Vierbeinern an sieben US-Flughäfen. Nun teilt Russland mit, ebenfalls über solche Streichelhunde nachdenken zu wollen.

22.01.2016, 10:14 Uhr
Streichelhund „Casey“ ist der Star am Flughafen Miami.
Foto: www.miami-airport.com

Das russische Portal „Russia Beyond The Headlines“ zitiert Flughafensprecher Roman Genis, der am Airport Moskau-Scheremetjewo den Einsatz spezieller Hunde für möglich hält, die gestresste und unter Flugangst leidende Passagiere beruhigen sollen. „Wir werden die Erfahrungen der amerikanischen Kollegen analysieren“, so Genis. Man wolle mit Therapiehundezentren, die solche Vierbeiner ausbilden, ins Gespräch kommen.

Am Flughafen Moskau-Domodedowo gebe es bereits zumindest eine Art Anti-Stress-Hunde: Die etwa 20 Diensthunde der Polizei, die regelmäßig Streife laufen, erfreuten sich größter Beliebtheit bei den Gästen. Auch die Tiere selbst freuten sich sehr auf Kontakt mit Passagieren. Zum Liebling habe sich ein Cocker Spaniel gemausert.

Wie BizTravel in seiner jüngsten Ausgabe berichtet, arbeiten an verschiedenen amerikanischen Flughäfen Therapiehunde. Sie bieten gestressten und ängstlichen Menschen seelische Unterstützung. „Bei leichteren Ängsten kann der Hund eine beruhigende, ablenkende Wirkung haben, so dass der Mensch sich von seiner Angstfokussierung ein Stück distanzieren kann“, erläutert Psychologe Uwe Landwehr. „Zudem kann das Sich-Kümmern, also die Verantwortung für einen Hund, unser Erwachsenen-Ich stärker aktivieren.“ (OG)

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