Nach Absturz

(0)

Moskau hofft auf Flugschreiber-Daten

Der Flugverkehr am Flughafen Rostow am Don geht weiter, doch die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Wie kam es zum Absturz der Boeing B-737-800 mit 62 Toten?

21.03.2016, 17:31 Uhr
Das Flugzeug zerschellte auf der Landebahn.
Foto: imago/Xinhua

Nach dem Absturz der Boeing B-737-800 mit 62 Toten im Süden Russlands hoffen die Ermittler auf Erkenntnisse aus der Analyse der Flugschreiber. Die Geräte sollten in Kürze ausgewertet werden, meldete die Agentur Tass. „Unter günstigen Umständen können wir innerhalb eines Monats vorläufige Ergebnisse mitteilen“, sagte der Vizechef des Zwischenstaatlichen Luftfahrtkomittees (MAK), Sergej Sajko.

Die Passagiermaschine des Billigfliegers Fly Dubai hatte am Samstag bei starkem Sturm den Flughafen der Großstadt Rostow am Don im Süden Russlands angeflogen. Dabei zerschellte sie auf der Landebahn und explodierte. Es gab keine Überlebenden. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte heftiges Unwetter. Ein Piloten-Fehler war als Unfallursache nicht ausgeschlossen worden.

Bei der Untersuchung des Unglücks gibt es jedoch Hindernisse: Am Flugdaten-Schreiber stellte die russische Ermittlungsbehörde ein defektes Kabel fest. Es sei aber gelungen, das Speichermodul zu untersuchen und die Daten zu sichern, sagte Sajko. „Die Qualität der Daten ist gut. Der Schreiber funktionierte bis zum Aufprall auf dem Boden.“ Die Situation mit dem Stimmenrekorder sei schwieriger. „Da wurde ein Datenkabel beschädigt. Wir mussten deshalb eine Röntgenaufnahme machen, um Beweise festzuhalten“, sagte Sajko. Die Auswertung könne deshalb frühestens am Dienstag beginnen.

An der Unfallstelle war die Beweisaufnahme Berichten zufolge abgeschlossen. Binnen zweier Tage nach dem Absturz hatten Spezialisten Wrackteile sichergestellt und die Witterungsumstände notiert. Am Montagmorgen wurde der Flughafen nach einem Testanflug durch den Zivilschutz wieder für den Luftverkehr freigegeben. (dpa)

Weiterführende Links

Weitere Business Travel-News

Convention Bureau Vorarlberg
(0)

Provisionen statt Mitgliedsbeitrag

Fremdenverkehrsbüros vermarken in aller Regel die Hotels und Locations, die bei ihnen Mitglied sind. Vorarlberg nimmt nun auch andere Anbieter ins Portfolio und setzt auf Provisionen statt auf Mitgliedsbeiträge. mehr

 

Italien
(0)

Auch Touristen unter den Erdbeben-Opfern

Bei dem schweren Erdbeben in Mittelitalien sind offenbar auch mehrere Ausländer ums Leben gekommen. Die Außenministerien in Madrid und Bukarest bestätigten am Donnerstag den Tod eines spanischen und fünf rumänischer Staatsbürger. mehr

 

Marriott-Starwood-Zusammenschluss
(0)

Hoteleinkäufer unter Druck

Die Übernahme der Starwood-Hotelkette durch Wettbewerber Marriott wird die Hotellandschaft erheblich verändern. Auch Travel Manager und Hoteleinkäufer dürften die neue Marktmacht zu spüren bekommen, prognostiziert CWT in einer neuen Studie. mehr

 

L’tur
(0)

Spezialangebote für Lufthansa-Flüge

Lufthansa vermarktet über L’tur zwei spezielle Ticket-Pakete exklusiv. Marcus Frank, Leiter Revenue Management Lufthansa-Hub-Airlines, will nun Erfahrungen im Vertrieb mit Hilfe des NDC-Datenstandards sammeln. mehr

 

BizTravel für unterwegs

Kennen Sie schon den mobilen Auftritt von BizTravel? Unter mobil.biztravel.de lassen sich die News der Branche optimal auf dem Smartphone lesen – und zwar unabhängig vom Betriebssystem.

 
© 2016 FVW Medien GmbH, Alle Rechte vorbehalten
Impressum AGB Datenschutz Kontakt Media