Nach schweren Unwettern

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Großarltal wieder mit dem Auto erreichbar

Die Straße ins Großarltal kann mit dem Auto auf einer Spur wieder befahren werden. Nach heftigen Unwettern saßen Urlauber am Wochenende in dem Tal fest.

07.08.2017, 09:22 Uhr

Nach den heftigen Unwettern vom Wochenende hat sich in Österreich die Lage in der Nacht zum Montag deutlich gebessert. Das von der Umwelt abgeschnittene Großarltal kann mit dem Auto auf einer Spur wieder verlassen werden. „Wir haben das Schlimmste hinter uns“, sagte Feuerwehrkommandant Josef Promegger.

Das bei Urlaubern beliebte Tal im Bundesland Salzburg war besonders stark von Regen, Hagel und Schlammlawinen betroffen. Die Landstraße aus und in den Touristenort war durch eine Mure auf einer Länge von zwei Kilometern verschüttet. Viele Reisende, darunter auch Deutsche, saßen im Tal fest. Zwei Notfalllager wurden errichtet.

Als die Straße aus dem Dorf frühmorgens freigegeben wurde, sei der Andrang sehr groß gewesen. „Es gab richtige Kolonnen“, sagte Promegger. Vor allem Pendler wollten ihre Arbeitsstellen pünktlich erreichen. Welchen Schaden das Unwetter tatsächlich angerichtet hat, war zunächst nicht klar. Mehrere Behörden hatten sich für Montag in dem Tal im Pongau angekündigt. Mit Luftaufnahmen soll das ganze Ausmaß festgestellt werden.

Auch die Lage in der Steiermark entspannt sich langsam. Einige Gebiete waren wegen der Verwüstungen zum Katastrophengebiet erklärt worden. Die Pegelstände in den Flüssen und Bächen beginnen nun langsam zu sinken. Soldaten wurden zur Hilfe in das Gebiet geschickt. Die Regierungsspitze sprach Mittel aus dem Katastrophenfonds zu.

Die Aufräumarbeiten liefen Montagmorgen noch auf Hochtouren. Die Wetterprognosen für die nächsten Tage sind gut. Es soll nicht weiter regnen. (dpa)

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