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Rückkehr in die schwarzen Zahlen

Der Osloer Billigflieger Norwegian legt für 2015 eine positive Bilanz vor. Gut gefüllte Flieger und billiges Kerosin sorgen für die Rückkehr in die Gewinnzone.

11.02.2016, 14:34 Uhr
Zum Jahresende 2015 setzte Norwegian unter anderem 51 eigene Boeing B-737 ein.
Foto: Norwegian

Im Kalenderjahr 2015 hat Norwegian Air Shuttle aus einem Umsatz von 22,5 Mrd. Norwegischen Kronen (2,3 Mrd. Euro) einen Reingewinn von 264,2 Mio. NOK (25,4 Mio. Euro) erwirtschaftet. Bei einem Umsatzanstieg gegenüber 2014 von 15,6 Prozent drehte der Billigflieger aus einem hohen Verlust in einen kleinen Gewinn.

Insgesamt beförderte Norwegian im vergangenen Jahr knapp 25,8 Mio. Passagiere und damit sieben Prozent mehr als in dem Jahr davor. Der Sitzladefaktor erreichte dabei einen Spitzenwert von 86 Prozent (plus vier Punkte).

Für dieses Jahr ist Norwegian-CEO Björn Kjos verhalten optimistisch. Ausgerechnet im Heimatland wird eine neue staatliche Passagiergebühr eingeführt. Außerdem beeinträchtigen der wirtschaftliche Abschwung in Norwegen und der knallharte Wettbewerb in Dänemark die Geschäfte. Umso mehr zahlt sich nun die Diversifikation aus. Am 27. März eröffnet Norwegian in Rom-Fiumicino bereits eine 20. Basis.

Das Wachstum 2016 dürfte stark aus den Fernstrecken resultieren. Bis zum Jahresende wächst die Dreamliner-Flotte um vier auf ein Dutzend B-787 von Boeing. Im Europa-Verkehr wirkt sich vor allem der Wechsel auf größere B-737-800 aus, von denen 17 ältere B-737 ersetzen sollen. Gemessen in angebotenen Sitzkilometern will Norwegian dieses Jahr das Angebot um 18 Prozent aufstocken. (LS)

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