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Notfallzentrale

13.02.2012, 09:00 Uhr

Die Retter vom Dienst

von Martin Jürs

Krankheiten, Unfälle, politische Unruhen oder auch nur ein verlorener Reisepass – auf Geschäftsreisen kann eine Menge passieren. In solchen Notfällen versprechen spezielle Dienstleister Hilfe.

Alarmzentrale: Das Herzstück eines jeden Notfalldienstleisters. Hier gehen die Notrufe der Reisenden ein, und von hier aus werden die einzelnen Hilfsmaßnahmen vor Ort koordiniert.
Foto: International SOS


An Arbeit fehlt es den Mitarbeitern von International SOS nicht. Allein 2010 wurden in den 27 auf der ganzen Welt verteilten Alarmzentralen des Spezialisten für Reisemedizin und Krisenmanagement für Geschäftsreisende mehr als 1,3 Millionen Notfälle gemeldet und bearbeitet. Das Spektrum reicht von gestohlenen oder verloren gegangenen Reisedokumenten über leichte und schwere Erkrankungen bis hin zu Naturkatastrophen und politischen Unruhen. In allen Fällen versuchen die Mitarbeiter der Alarmzentralen die notwendige Hilfe zu organisieren. Dabei kann das Unternehmen – neben Almeda, Result Group oder ASI einer der ganz großen Anbieter in diesem Bereich – auf 68.000 Kooperationspartner aus Medizin, Sicherheit und Logistik zurückgreifen. Selbst betreibt es weltweit 32 Kliniken und beschäftigt fast 1000 Ärzte – da ist man wirklich in guten Händen.

Beratung: Wo befinden sich die Krisenherde der Welt, in welchen Ländern lauern Gesundheitsgefahren? Die Notfall-Dienstleister sorgen mit Informationen im Vorfeld einer Reise für den nötigen Überblick.

Rücktransport: Müssen Patienten zur medizinischen Behandlung ausgeflogen werden, koordinieren die Alarmzentralen den Rücktransport. Dafür stehen zehn eigene Ambulanzflugzeuge bereit.

Evakuierung: Bei Naturkatastrophen, Terroranschlägen oder politischen Unruhen werden betroffene Reisende per Flugzeug oder auch mit dem Schiff – wie hier in Libyen – evakuiert.

Kliniken: Nicht überall gibt es eine funktionierende medizinische Infrastruktur wie im Westen. Daher betreibt International SOS in Schwellen- und Entwicklungsländern 32 eigene Kliniken.

Prävention: Wer eine Reise tut, sollte sich gut vorbereiten. Das gilt besonders, wenn es in exotische Länder mit niedrigem Gesundheitsstatus oder für längere Zeit ins Ausland geht.

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