Paris | Flughafen-Attacke

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Motiv bleibt unklar

Ein 39-Jähriger greift nach einer Flucht durch Pariser Vororte Soldaten am Flughafen an und wird dann erschossen. Plante er einen islamistischen Terroranschlag?

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20.03.2017, 08:50 Uhr
Der Flugbetrieb am Flughafen Orly ruhte wegen des vermeintlichen Attentats für Stunden.
Foto: imago/PanoramiC

Nach der kaltblütigen Attacke auf Soldaten am Pariser Flughafen Orly suchen Ermittler das Motiv des 39-jährigen Täters. Nach ersten Hinweisen ist es möglich, dass der erschossene Angreifer einen dschihadistischen Anschlag plante. Er hatte nach Angaben der attackierten Soldaten gerufen: „Ich bin da, um für Allah zu sterben“ und auch angekündigt, dass es Tote geben werde.

Ermittler befragten am Sonntag nach Medienberichten einen Bruder und einen Cousin des Mannes. Beide waren in Polizeigewahrsam genommen worden, wurden aber am Abend laut Nachrichtenagentur AFP wieder entlassen. Der Vater wurde schon vorher wieder auf freien Fuß gesetzt. „Mein Sohn war niemals ein Terrorist“, sagte er dem Radiosender Europe 1.

Fünf Wochen vor der französischen Präsidentenwahl erregte der blutige Zwischenfall großes Aufsehen. Die Rechtspopulistin Marine Le Pen kritisierte die Sicherheitspolitik der Regierung, Premier Bernard Cazeneuve wies das zurück. Frankreich war in den vergangenen Jahren Schauplatz einer beispiellosen Terrorserie, die mehr als 230 Tote forderte. Wegen der Terrorgefahr patrouillieren Soldaten an Flughäfen, Bahnhöfen und anderen gefährdeten Orten. Der Ausnahmezustand gilt bis zum 15. Juli.

 
 
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