Pauschalreisen

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Digitaler Sicherungsschein im Einsatz

Der Verband Internet Reisevertrieb (VIR) weist auf eine Weiterentwicklung beim Sicherungsschein hin. Demnach geben einige Unternehmen wie FIT, Ecco Reisen und Tourvers bereits eine elektronische Version aus.

15.12.2015, 11:38 Uhr
Urlauber sollen den Sicherungsschein künftig auch digital erhalten.
Foto: iStockphoto

Laut dem VIR bietet die Firma Osst Software eine elektronische Version an, bei der Sicherungsscheine entsprechend der gesetzlichen Vorgaben personalisiert sind. Der Sicherungsschein verfüge über eine fortlaufende Nummer und sei damit weitestgehend fälschungssicher.

Der Besitzer des Scheins habe durch die Nummer die Chance, sich beim Aussteller zu informieren, ob es sich um einen echten, gültigen und auf ihn persönlich ausgestellten Sicherungsschein handelt. Nicht zuletzt können die Sicherungsscheine leichter und schneller erstellt und verwaltet werden, schreibt der VIR. Ausgegeben werden die Dokumente von Osst in der Touristik bereits unter anderem von den Versicherern R+V und Tourvers sowie von ECCO Reisen, FIT, Lufthansa Reisemarkt und Silvertours.

Veranstalter von Pauschalreisen sind dazu verpflichtet, ihren Kunden einen entsprechenden Nachweis mit den Reiseunterlagen auszuhändigen. Diese sollen damit vor einer möglichen Insolvenz des Veranstalters geschützt werden. Der Inhalt eines Reisepreissicherungsscheins richtet sich nach den Gesetzen des Heimatlandes. Sitzt ein Unternehmen im Ausland, können an die Insolvenzabsicherung eines Veranstalters andere Bedingungen geknüpft sein. „Die Tatsache, dass es keine einheitliche EU-weite Regelung gibt, verkompliziert es häufig nicht nur für länderübergreifend agierende Veranstalter, sondern auch für die Kunden“, so Dominik Rossmann, Direktor Marketing und Vertrieb bei Osst. (ASC)

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