Politische Unruhen

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Reisehinweise für Venezuela verschärft

Nach der umstrittenen Wahl zur verfassungsgebenden Versammlung vom Sonntag muss mit weiteren gewaltsamen Auseinandersetzungen gerechnet werden. Das Auswärtige Amt rät von nicht dringenden Reisen nach Venezuela ab.

01.08.2017, 14:02 Uhr
Angesichts der angespannten Lage in Venezuela rechnet das Auswärtige Amt mit weiteren Protestkundgebungen und gewaltsamen Auseinandersetzungen.
Foto: imago/Agencia EFE

Nachdem Präsident Maduro seine verfassunggebende Versammlung gegen alle Widerstände durchgesetzt hat, hat die Opposition zu weiteren Protestkundgebungen aufgerufen. „Inwieweit dieser Aufruf befolgt werden wird, lässt sich nicht absehen. Jedoch ist nicht auszuschließen, dass es zumindest punktuell zu Beeinträchtigungen für die Öffentlichkeit und damit auch für Reisende kommen kann“, heißt es auf der Seite des Auswärtigen Amtes. Mit Blick auf bisherige Protestkundgebungen, bei denen wiederholt Opfer zu beklagen waren, wird zu äußerster Vorsicht geraten. Angesichts dieser Lageentwicklung und dem fortbestehenden wirtschaftlichen und medizinischen Versorgungsnotstand im Land wird von nicht dringenden Reisen nach Venezuela abgeraten.

Parallel hierzu haben verschiedene Fluggesellschaften den Flugverkehr von und nach Caracas vorübergehend eingestellt, so etwa Avianca, Air France, Iberia und Tame. Reisenden wird dringend empfohlen, vor Reiseantritt ihre Fluglinie zu kontaktieren und die gebuchten Flüge verbindlich bestätigen zu lassen. (BW)

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