Preisabsprachen

(0)

Stahlberg-Roensch zahlt Bahn Schadenersatz

Erfolg für die Deutsche Bahn: Der Konzern hat sich mit einem weiteren Unternehmen auf Schadenersatz wegen verbotener Preisabsprachen bei der Lieferung von Schienen verständigt.

21.03.2016, 17:33 Uhr
Mehrere Unternehmen hatten sich bei den Preisen für Schienen abgesprochen.
Foto: Deutsche Bahn AG

Die außergerichtliche Einigung wurde mit Stahlberg-Roensch und dessen früherem Eigentümer Constantin Stahlberg erzielt, wie die Bahn in Berlin mitteilte. Stahlberg-Roensch gehört seit 2010 zum Vossloh-Konzern. Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ zahlt das Unternehmen einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag an die Bahn. Zuvor hatte sich die Bahn mit Voestalpine und Thyssenkrupp geeinigt.

Das Schienenkartell hatte in den Jahren 2001 bis 2011 Preise für Gleise und Weichen abgesprochen. Der Fall flog 2011 durch anonyme Strafanzeigen auf. Das Bundeskartellamt verhängte gegen die vier beteiligten Unternehmen Bußgelder von insgesamt 134,5 Mio. Euro. Zuletzt musste Moravia Steel vor drei Jahren 10 Mio. Euro zahlen. Der tschechische Konzern habe sich als letzter Kartellbeteiligter noch nicht auf einen Vergleich eingelassen, teilte die Deutsche Bahn mit. Die Bahn versuche deshalb weiterhin, ihren Schadenersatz-Anspruch gegen Moravia Steel mit einer Klage vor dem Landgericht Frankfurt durchzusetzen. (dpa)

Weitere Business Travel-News

Cathay Pacific Group
(0)

Verlust im ersten Halbjahr

Der starke Wettbewerb setzt der in Hong Kong beheimateten Cathay Pacific schwer zu. Für das erste Halbjahr 2017 rutschte das Ergebnis ins Minus. mehr

 

Streik im September
(0)

In Spanien droht Flughafen-Chaos

Das Personal an Spaniens Flughäfen hat weitere Streiks angekündigt. Ein landesweiter Ausstand von Mitte September an soll 25 Tage dauern. mehr

 

Sixt
(0)

Starke Halbjahreszahlen

Die Geschäfte beim Autovermieter Sixt laufen rund. Umsatz und Ergebnis legten laut Konzern-Chef Erich Sixt im ersten Halbjahr 2017 deutlich zu. Dabei profitierte das Unternehmen besonders von der starken Nachfrage im Ausland. mehr

 

Weiterbetrieb von Flughafen Tegel
(0)

Keine Einigung im Streitfall

Die Fronten zwischen Bundesverkehrsminister Dobrindt und den Ländern Berlin und Brandenburg im Flughafen-Streit sind verhärtet – doch nach einem Spitzengespräch wird die gute Atmosphäre betont. Die Debatte ist damit längst nicht vom Tisch. mehr

 
© 2017 FVW Medien GmbH, Alle Rechte vorbehalten
Impressum AGB Datenschutz Kontakt Media