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Loganair stellt sich auf eigene Beine

Genau 24 Jahre lang agierte Loganair als Franchise-Nehmer anderer Airlines. Ab September fliegen die Schotten wieder unabhängig – mit unverändertem Streckenportfolio.

08.08.2017, 14:49 Uhr
Ganz in Schottisch: eine der neu lackierten Loganair-Maschinen.
Foto: MrAvgeek/commons.wikimedia, CC BY-SA 4.0

Noch bis zum 31. August 2017 fliegt Loganair, 1962 gegründet, als Franchise-Nehmer von Flybe. Seit 2008, als das Abkommen unterzeichnet worden war, hatte die Fluggellschaft zahlreiche Strecken zwischen Schottland und England in den Farben der in Exeter beheimateten Fluggesellschaft bedient. Bis dato waren die Schotten für British Airways unterwegs gewesen.

Nun will man sich wieder auf eigene Beine stellen: Vom 1. September 2017 an verbindet Loganair unter eigenem Namen Destinationen vor allem innerhalb Schottlands sowie zwischen Schottland und England. Dabei setzt die in Glasgow sitzende Airline auf den Erfolg der vergangenen Jahre: Im Vergleich zum Vorjahr nahmen die Passagierzahlen um 18 Prozent zu. Die 15 Maschinen sollen in den kommenden Monaten umlackiert werden und ein typisch schottisches Webmuster in den Farben Schwarz, Rot und Weiß erhalten.

Insgesamt will die Fluggesellschaft weiterhin mehr als 30 Flughäfen auf der Insel und in Europa bedienen. Im Portfolio stehen wöchentlich 600 Flüge auf 36 Routen. Zu den Zielen gehören englische Städte wie Manchester, Leeds, Norwich oder London, das irische Dublin, die Isle Of Man, Jersey, Bergen in Norwegen sowie zahlreiche schottische Ziele wie Wick, Kirkwall, Sumburgh, Dundee, Edingburgh oder Stornoway. Drehkreuze sind die Flughäfen Aberdeen, Glasgow, Kirkwall und Norwich. Meistgenutzte Maschine ist die Saab 340, die gut 35 Passagieren Platz bietet.

Kürzester Linienflug der Welt

Zu den Strecken von Loganair gehört auch der kürzeste Linienflug der Welt: Er verbindet die beiden Orkney-Inseln Westray und Papa Westray und ist 2,9 Kilometer lang. Die Flugzeit beträgt je nach Wetter zwischen 56 Sekunden und 12 Minuten. (OG)

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