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Öl und Gas

14.10.2009, 18:16 Uhr

Wie reisen Bohrinsel-Monteure?

Foto: PR

„Im Golf von Mexiko war es in diesem Jahr relativ ruhig, umso schlimmer war es aber im Pazifik.“ Judy Peplinski kennt jeden größeren Orkan oder Hurrikan. Sie muss es – beruflich. Als Chefin von CWT Energy Services betreut sie mehr als 100 Kunden aus der Öl- und Gasindustrie, unter ihnen die weltgrößten Konzerne. Und die buchen und reisen anders als andere Firmenkunden: auf Bohrinseln mitten im Ozean und in abgelegene Gebiete Arabiens oder Afrikas, „in die sonst niemand fliegt“. Die Energy Group vermittelt günstige Spezialraten oder holt Visa ein. Vor allem aber ist sie auf Notfälle vorbereitet. „Unvorhergesehenes ist unser Alltag“, sagt Judy und berichtet von Erdbeben und politischen Unruhen, bei denen sie oft Hunderte Menschen rasch evakuieren muss. Und eben von Hurrikans. „2008 war es besonders heftig. Wegen Eduardo, Ike, Fay und Gustav mussten wir 10.000 Menschen aus dem Golf von Mexiko bringen.“ Und Ersatzunterkünfte finden – denn auch das zählt zu ihren Aufgaben.

Judy Peplinski
Foto: PR

Ungewöhnliche Arbeitszeiten sind für Judy Peplinski, Chefin von CWT Energy Services in Houston (Texas), normal. Manchmal wird sie aus dem Bett geholt, weil Erdbeben oder Stürme irgendwo auf der Welt sofortiges Handeln erfordern. Schnelles Reagieren und „immer der Sonne folgen, von Houston bis Singapur“ – das ist es, was Judy an ihrer Aufgabe reizt.

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