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Richtig benehmen

26.11.2010, 09:15 Uhr

Business-Knigge für Israel

Wer auf Geschäftsreise ins Ausland muss, erntet mitunter neidische Blicke von jenen Kollegen, die zu Hause am Schreibtisch bleiben müssen. Bei Dienstfahrten nach Israel begleiten einen dagegen nicht selten eher skeptische Blicke – allerdings zu Unrecht.

Vielfalt: Tel Aviv lockt mit fantastischen Stränden. Im Vordergrund die Dächer der historischen Altstadt von Jaffa.
Foto: FVA

Gewiss, Israel liegt in einer weltpolitischen Krisenregion, doch im Land selbst bekommt man davon als Geschäftmann und Tourist nur wenig mit. Vielmehr besticht das Land durch seine multikulturelle Atmosphäre. Zwar bestimmt das Judentum das Bild, doch auch arabische und christliche Einflüsse sind unübersehbar. Die Umgangsformen zwischen Geschäftspartnern sind zwanglos, Gespräche unkompliziert. Zwar wird hart verhandelt, doch bleibt der Umgangston locker. Bei Geschäftsabschlüssen ist Feilschen angesagt – man ist schließlich im Nahen Osten.

Tipps und Tabus

Kleidung: Im Geschäftsleben wird förmliche Kleidung erwartet. Wobei das Hemd durchaus kurzärmelig sein darf. Kennt man sich besser, darf die Krawatte auch schon mal im Schrank bleiben.

Pünktlichkeit: Die Israelis sind nicht so pünktlich wie Skandinavier oder Deutsche. Besucher sollten sich jedoch an zeitliche Absprachen halten. Die vielen religiösen Feste sollten bei der Reiseplanung in jedem Fall beachtet werden.

Begrüßung: Mit einem „Schalom“ liegt man bei der Begrüßung von Israelis immer richtig. Zur Begrüßung wie zum Abschied reicht man sich die Hand.

Verhandlungen: Es wird zielorientiert verhandelt. Trotzdem verlaufen die Treffen weniger förmlich ab als in Westeuropa.

Tabus: Von deutschen Besuchern ist Sensibilität gefragt. Themen wie der Zweite Weltkrieg, der Holocaust und der Konflikt mit den Palästinensern sollten gemieden werden.

Quelle: Company Tip

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