Zumindest bei der Sprache gibt es keine Probleme. Schließlich spricht man auch in Österreich Deutsch. Doch damit enden auch schon weitgehend die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Bundesrepubliken. Guten Geschäften steht dies allerdings nicht im Wege.
Wobei das Verhältnis zwischen den Nachbarländern durchaus von gewissen Animositäten geprägt ist. Dies verdeutlicht ein Besuch der Website www.c78.at. Dort wird heute noch mit Inbrunst dem 3:2-Erfolg der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft über die DFB- Elf 1978 bei der Weltmeisterschaft in Argentinien gehuldigt. Eine der eher raren Triumphe in der österreichischen Fußball-Historie. Auch von der Bezeichnung „Piefke“ sollte man sich als deutscher Gast nicht irritieren lassen, zumal die Österreicher dies mit ihrem sprichwörtlichen Charme locker ausgleichen. Und eigentlich mögen sie uns eh.
Kleidung: Männer machen im dunklen Anzug mit weißem Hemd und Krawatte sowie polierten Lederschuhen eine gute Figur. Für Frauen empfiehlt sich ein Business-Kostüm oder ein Hosenanzug.
Pünktlichkeit: Hier können es die Österreicher mit uns Deutschen aufnehmen: Pünktliches Erscheinen ist Pflicht.
Begrüßung: Titel spielen eine große Rolle. Der „Herr Magister“ und die „Frau Diplom-Ingenieur“ sind fester Bestandteil der Anrede. Frauen begrüßt man ansonsten mit „gnädige Frau“ und Handkuss.
Verhandlungen: Hierarchien sind wichtig und sollten beachtet werden. Der Umgangston bei Verhandlungen sollte höflich, jedoch hart in der Sache sein.
Tabus: Ein Small Talk vor den eigentlichen Gesprächen muss sein. Gute Themen sind der Wintersport und klassische Musik (Mozart, Strauß). Keine Freunde macht man sich mit Gesprächen über Geld, Religion und die österreichische Rolle im Zweiten Weltkrieg.
Quelle: Company Tip, www.stellenboersen.de