SAS

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Frisches Geld durch Flugzeug-Verkauf

Die angeschlagene skandinavische Fluggesellschaft SAS will sich über einen sogenannten Sale- and Leaseback-Deal Liquidität verschaffen.

22.08.2014, 10:00 Uhr
SAS fliegt mit Airbus A-330-300, doch nur wenige davon gehören der Airline selbst.
Foto: SAS Group

Die Fluggesellschaft, die bei Airbus eingekauft hat, erwartet zwischen 2015 und 2016 vier Airbus A-330-300 mit einem Listenpreis von einer Milliarde Euro. Diese Jets will SAS an die chinesische Bank Bocomm verkaufen mit dem Ziel, sie nach Auslieferung zurück zu leasen. Darauf haben sich die beiden Partner jetzt verständigt.

Das dürfte SAS von Anzahlungen in Millionenhöhe befreien, die Airbus bei einer Fixbestellung verlangt. Der Vertrag, den SAS und Bocomm schließen wollen, soll zunächst auf zwölf Jahre ausgelegt sein.

SAS hat zwar das vergangene Geschäftsjahr mit einem Plus abgeschlossen, das Winterhalbjahr war aber wieder saisonal bedingt schwierig. Zwischen November 2013 und April 2014 fielen bei der Airline, dessen Haupteigner die Staaten Dänemark, Norwegen und Schweden sind, entsprechend Verluste an. Der Spardruck ist daher hoch. Wie andere Fluggesellschaften auch – etwa Air Berlin – greift daher auch SAS auf Instrumente der Finanzmärkte zurück, um die Bilanz zu optimieren. Sale-and-Leaseback-Verträge gehören dazu.

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