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Mehr Flüge, mehr Passagiere

SAS stockt das Flugangebot ab Deutschland zielstrebig auf. Die Strategie hat sich im laufenden Jahr bereits durch 21 Prozent mehr Passagiere ausgezahlt.

von Georg Jegminat, 22.10.2014, 15:37 Uhr
SAS-Jets tauchen in der Wintersaison mehr als 250-mal wöchentlich auf deutschen Flughäfen auf.
Foto: SAS

Zum Winterflugplan nimmt SAS sieben weitere Frequenzen zwischen deutschen und skandinavischen Flughäfen auf. So wird Hamburg–Stockholm aufgestockt auf elf Frequenzen und Hamburg–Oslo mit vier Wochenfrequenzen ganz neu gestartet. Weitere Flüge für die kommende Sommersaison schließt Martin Waha, SAS-Verkaufschef Deutschland, nicht aus.

Durch mehr Flüge hatte SAS bereits im vergangenen Sommer in Deutschland ordentlich zugelegt. „Wir haben bis September 783.000 Tickets verkauft“, sagte Waha bei einem Pressegespräch in Hamburg. Das ist ein Zuwachs von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Etwa 30 Prozent der im deutschen Markt gewonnenen Fluggäste reisen zu Fernzielen weiter.

Dabei werden die Flüge ab Berlin, Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover und Stuttgart ohne Code Sharing mit Lufthansa vertrieben. Lediglich auf den Frankfurt- und München-Routen kooperieren die Star-Alliance-Partner.

Auf dem City Pair Hamburg–Oslo stürzt sich SAS in den Wettbewerb mit Eurowings, die die Route im Auftrag von Germanwings bedient, sowie mit Billigflieger Norwegian. Waha ist aber zuversichtlich, dass sich SAS behaupten könne. Er hebt das Zwei-Klassen-System mit dem Basistarif „Go“ und Komforttarif „Plus“ hervor.

Der Komforttarif ist flexibel, beinhaltet Rückvergütungen, Sitzreservierung, Fast Track, Lounge-Zugang, zwei Freigepäckstücke und weitere Leistungen. „Der Aufpreis zum Go-Tarif ist moderat“, so Waha. Eine Business Class lohne sich im Europa-Verkehr nicht, weil nur noch etwa vier Prozent der Fluggäste diese Klasse nutzten.

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