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Schnell wieder startklar

03.02.2010, 09:35 Uhr

Abfertigung am Flughafen

von Oliver Graue

Zwischen Landung und erneutem Abheben sind zahlreiche Arbeiten am Flugzeug zu erledigen – und das möglichst rasch. Wir zeigen die einzelnen Aufgaben.

Bitte bugsieren: Pusher nennen sich diese Fahrzeuge. Sie schieben Flugzeuge, die nicht selbst rückwärts rollen können, zurück aufs Vorfeld. Von da bewegt sich der Jet allein zur Startbahn.
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Eine Reise will gut geplant sein. Und handelt es sich um ein größeres Vorhaben, dann ist auch die physische Fitness ein absolutes Muss. Das gilt für Menschen – aber ebenso für Flugzeuge. Zwar hat sich die sogenannte Bodenzeit (englisch: Turnaround), die zwischen Ankunft und erneutem Abflug einer Maschine liegt, in den vergangenen Jahren stetig verringert: Billigflieger bringen es mitunter auf weniger als 30 Minuten. Doch die Arbeiten, die größtenteils unter Führung eines Ramp Agents erledigt werden müssen, sind weitgehend dieselben geblieben. Vom Einweisen des Flugzeugs über sein Ent- und Beladen, das Auftanken, Reinigen und den Technik-Check bis zum Einsteigen der Passagiere: BizTravel hat das Wichtigste zusammengestellt.

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Vorwärts rollen: Der Einwinker weist den Piloten die endgültige Parkposition zu. Er ist für die Sicherung des Flugzeugs während der Bodenzeit verantwortlich.






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Fracht muss mit: Außer Passagieren nehmen viele Jets auch Fracht an Bord. Schlepper und Hebekräne befördern diese in den Frachtraum der Maschine






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Gepäck einladen: Auf kleinen Metallwagen (sogenannte Dollys) fahren Flughafenarbeiter das Gepäck der Passagiere vom Terminal zum Jet.






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Tanken: In kürzester Zeit pumpen die Tanklaster mehrere 10.000 oder 100.000 Liter Kerosin in die Tanks. Außer einem Haupttank haben die Flugzeuge weitere Tanks in den Tragflächen.






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Alles im Blick: Vom Tower kontrollieren Mitarbeiter sämtliche Flugzeugbewegungen – auch am Boden. Von hier erhalten die Piloten Anweisungen wie Start- und Landefreigaben.






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Folge mir: In seinem Lotsenfahrzeug (Follow-me-car) zeigt der Einwinker dem Piloten die Weg von und zur Start- und Landebahn.






Das müssen die Piloten vor jedem Flug überprüfen

Trip-Check: Beim sogenannten Trip-Check überprüfen Flugzeugmechaniker und Piloten das Flugzeug technisch. Dazu gehören ein Rundgang um die Maschine sowie ein Start-Check. Außerdem müssen die Piloten nachschauen, ob alle Ausweise und Unterlagen an Bord sind – zum Beispiel Bordbuch, persönliches Flugbuch und Betriebshandbuch.

Ladeplanung: Per Computer werden Ladegewicht und Gleichgewicht der Maschine berechnet. Höchstgewicht und Schwerpunkt­lage müssen im zulässigen Bereich liegen.

Navigation: Darüber hinaus holt der Pilot Infos über das Flugwetter ein und berechnet die Navigation (Flugdauer, Geschwindigkeit, Steuerkurse, Kerosinverbrauch usw.).

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