Schwarze Liste

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EU verbietet 181 Airlines den Einflug

Die EU-Kommission hat eine neue Air Safety List veröffentlicht. Fluggesellschaften aus 16 Staaten dürfen nun nicht mehr in die EU einfliegen. Doch die Liste der unsicheren Airlines wird kürzer.

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von Lutz Schmidt, 17.05.2017, 11:40 Uhr
Air Zimbabwe ist ganz frisch auf die Air Safety List der EU-Kommission gekommen. Die Fluggesellschaft darf damit nicht mehr in den EU-Luftraum einfliegen.
Foto: Air Zimbabwe

Bevor die EU-Kommission die landläufig „Schwarze Liste“ genannte Air Safety List einführte, ging dem ein politischer Streit voraus, wie denn die Sicherheit qualifiziert festgestellt werden könne. Doch das ist längst Schnee von gestern. Die professionelle Analyse der Sicherheitsstandards hat sich bewährt. Und: Die europäische Luftfahrtsicherheitsbehörde European Aviation Safety Agency (Easa) leistet Drittstaaten wertvolle Hilfestellung. Durch diese Beratungen stieg außerhalb der EU die Qualität der Sicherheitsüberpüfungen von Flugzeugen und Airlines.

Dies zeigt sich auch in der nun aktualisierten Air Safety List (Link siehe ganz unten). Die Luftfahrt-Aufsichtsbehörden von Benin und Mosambik gelten nun für die EU-Kommission als vertrauenswürdig. Sie arbeiten nach international hohen Luftsicherheitsstandards. In der Folge wurden Airlines, die in diesen Ländern beheimatet sind, als sicher klassifiziert. Die EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc sagt dazu: „Deren Reformen haben sich bezahlt gemacht. Dies ist auch ein Signal für die 16 Länder, die auf der Liste bleiben.“

Insgesamt führt die Air Safety List 181 Fluggesellschaften auf, denen der Einflug in die EU aus Sicherheitsgründen untersagt ist. 174 Airlines fallen unter diesen Bann, weil sie in einem der 16 Länder beheimatet sind, deren Aufsichtsbehörden als nicht adequat gelten. Hinzu kommen noch sieben Fluggesellschaften, bei denen generelle Sicherheitsbedenken bestehen. Neu hinzu gekommen sind dabei: Air Zimbabwe (Simbabwe), Aviation Company Urga (Ukraine), Med-View (Nigeria) und Mustique Airways (St. Vincent und Grenadinen). Schon zuvor galten als unsicher: Blue Wing Airlines (Surinam), Iran Aseman Airlines (Iran) und Iraqi Airways (Irak).

 
 
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