Serviced Apartments

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Ketten bauen aus

In den mittelständisch geprägten Serviced-Apartment-Markt treten verstärkt internationale Ketten ein. Das zeigt eine Umfrage des Unternehmens Boardinghouse Consulting.

14.05.2014, 10:01 Uhr
Serviced Apartments. Vor allem internationale Gäste wollen große Einheiten.
Foto: Thinkstock

Das Wohnen auf Zeit scheint sich gut zu entwickeln. Die so genannten Serviced Apartments gelten als einer der erfolgversprechendsten Wachstumsmärkte der Hotellerie. Inzwischen werden auch immer mehr große internationale Ketten in Deutschland in dem Nischensegment aktiv. Boardinghouse-Geschäftsführerin Anett Gregorius sieht darin eine große Chance für diesen Markt, da damit die Erwartungen an alle Anbieter stiegen.

Die Ketten verfolgen demnach ein Konzept, bei dem sich die Wohneinheiten am klassischen Hotelzimmer orientieren und Gäste ansprechen, die eine kürzere Aufenthaltsdauer wünschen. Insegsamt attestieren die befragten Betreiber dem Segment positive Aussichten. Immerhin gehen laut Boardinghouse Consulting 53 Prozent von einer positiven Entwicklung, 22 Prozent sogar von einer sehr positiven Entwicklung in den kommenden zwei Jahren aus. Boardinghouse betreibt selbst die Plattform www.apartmentservice, auf der bewirtschaftete Apartments vermittelt werden.

Trotz der Zuversicht, schwächelt die Auslastung. Jeder dritte Befragte spricht von einer verscchlechterten Belegung des eigenen Hauses. Allerdings zeigt die Marktumfrage laut Boardinghouse, dass drei von vier Betreibern wirtschaftlich gut bis sehr gut dastehen. Entsprechend bewerten viele denn auch ihre Situation trotzdem weiterhin als gut.

Stabilisiert hat sich die Aufenthaltsdauer. Wie im Vorjahr machen die Buchungen für die mittlere Aufenthaltsdauer zwischen 7 bis 27 Nächte sowie im Langzeitsegment ab 28 Nächte mehr als die Hälfte aus. Grund für diesen Trend ist die Tatsache, dass Geschäftsleute wieder mehr und länger auf Reisen gehen, als noch vor zwei Jahren.

In Deutschland dominieren angetrieben durch díe großen Ketten vor allem Studios (Ein-Zimmer-Apartments).. Bei Gästen sind Studios mit mehr als 30 Quadratmeter am gefragtesten, gefolgt von Zwei-Zimmer-Apartments mit mehr als 45 Quadratmetern. Dabei könnten laut Boardinghouse Consulting vor allem die Erwartungen internationaler Gäste nicht erfüllt werden, da deren Nachfrage nach großen Einheiten das Angebot übersteige.

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