Sicherheitslandung

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Vorfall bei Germanwings-Flug

Wegen eines undefinierbaren Geruchs an Bord leitete der Pilot eines Airbus A-319 im Anflug auf Stockholm eine beschleunigte Landung ein. Im Cockpit wurden Sauerstoffmasken angelegt.

15.03.2017, 09:17 Uhr
Von der Flughafen-Feuerwehr in Arlanda in Empfang genommen: der Airbus A-319 der Germanwings aus Hamburg.
Foto: Lutz Schmidt/fvw

Kurze Verunsicherung auf Flug 4U-7214 am Mittwochmorgen von Hamburg nach Stockholm. In dem um 6.53 Uhr in der Hansestadt gestarteten Eurowings-Dienst, der von einem Germanwings-Airbus absolviert wurde, erfuhren die Passagiere durch Ansage des Piloten gegen kurz nach 8 Uhr, dass er die Landung beschleunigen werde. Im Cockpit sei ein starker Geruch wahrzunehmen, „der definitiv nicht in ein Flugzeug“ gehöre.

Deswegen hatten die Piloten Sauerstoffmasken angelegt und beim Tower in Arlanda um eine sofortige Landung ersucht, die auch umgehend eingeleitet wurde. In der Kabine schauten sich die Passagiere verwundert an, blieben jedoch ruhig. Im hinteren Teil war kein störender Geruch wahrnehmbar. Nach insgesamt 80-minütiger Flugzeit landete der spärlich gefüllte Airbus A-319 ohne besondere Vorkommnisse sicher in Stockholm.

Zunächst einmal inspizierte die Flughäfen-Feuerwehr von außen. Nachdem die Passagiere am Flugsteig von Bord gegangen waren, gingen die Ermittlungen weiter. Der beißende Geruch, der besonders stark im Cockpit wahrnehmbar war, könne womöglich von einem neu verlegten Teppich herrühren, wurde gemutmaßt. (LS)

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