Sicherheitsmaßnahmen

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Was Großstädte für Silvester planen

Nach den sexuellen Übergriffen in der vergangenen Silvesternacht planen mehrere Großstädte besondere Sicherheitsmaßnahmen für den anstehenden Jahreswechsel. In Köln und Düsseldorf werden Teile der Innenstädte zu böllerfreien Zonen.

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13.12.2016, 07:40 Uhr

Ein Jahr nach den massiven sexuellen Übergriffen an Silvester in mehreren deutschen Großstädten, planen mehrere Städte für die kommende Silvesternacht breite Sicherheitsmaßnahmen. Teile einiger Innenstädte werden nur noch nach Kontrollen zugänglich sein; in mehreren Städten werden Böllerverbote verhängt. Außerdem sollen vielerorts Plätze ausgeleuchtet werden sollen, etwa mit Lichtmasten.

Auf der Kölner Domplatte hatten vor einem Jahr die meisten Übergriffe stattgefunden – laut Bundespolizei 650 von insgesamt 1200 bundesweit. Das Areal soll in diesem Jahr mit Gittern abgesperrt werden, Besucher werden nur nach Kontrollen durchgelassen. Das neue Sicherheitskonzept sieht vor, dass zahlreiche Straßen und etwa auch die Fußgängerbrücke, die vom Hauptbahnhof zum Bahnhof Messe/Deutz führt, gesperrt werden.

Rund um den Roncalliplatz am Dom wird ein Böllerverbot gelten. Rund 1500 Polizisten sollen im Einsatz sein, das ist das Zehnfache des Aufgebots in der vergangenen Silvesternacht. Hinzu kommen noch 600 Kräfte, die das Ordnungsamt schickt, teils unterstützt von privaten Sicherheitsdiensten. Auf der Domplatte soll an Silvester außerdem eine Multimediashow des Berliner Künstlers Philipp Geist gezeigt werden. „Die beste Antwort auf Schrecken wie im letzten Jahr ist, mit einem positiven Kunstereignis andere Bilder zu entwickeln“, sagte Geist der dpa.

Die Polizei beobachtet bereits jetzt verstärkt die Sozialen Netzwerke und wird dabei auch von Dolmetschern unterstützt.

Auch die Düsseldorfer Altstadt soll an Silvester zur böllerfreien Zone werden. Der Burgplatz in der Innenstadt soll durch mobile Strahler erhellt werden, für Frauen soll ein Security Point errichtet werden, berichtet der WDR. In Nordrhein-Westfalen sollen alle 18 Hundertschaften an Silvester im Dienst sein.

 
 
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