Hier sind die Regeln des Zusammenlebens mitunter strenger als anderswo. BizTravel sagt, worauf man achten sollte.
Viel Platz gibt es in Singapur nicht. Der Stadtstaat vor der Küste Malaysias misst rund 697 Quadtratkilometer und ist damit etwa so groß wie Hamburg. Allerdings leben hier weit mehr als doppelt so viele Einwohner wie an der Elbe, nämlich rund 4,6 Millionen. Damit das Zusammenleben so vieler Menschen einigermaßen reibungslos funktioniert, bedarf es – wie überall – diverser Regeln. Die sind in Singapur mitunter strenger als anderswo. So drohen Rauchern, die ihre Kippen auf die Straße werfen, hohe Strafen. Für Geschäfte nimmt man sich mehr Zeit als in Deutschland. Es gilt, den Gesprächspartner kennenzulernen. Stimmt die Chemie, klappt’s auch mit dem Geschäft.
Kleidung: Eine gepflegte Erscheinung ist in Singapur sehr wichtig. Wert wird auch auf Markenkleidung gelegt. Frauen sollten bei Treffen mit moslemischen Geschäftspartner ein leichtes Kopftuch tragen.
Zeitgefühl: Auf Pünktlichkeit wird in Singapur viel Wert gelegt.
Begrüßung: Einen allzu kräftigen Händedruck sollte man vermeiden. Ein kurzes Kopfnicken, ein Lächeln und ein leichtes Händegeben reichen aus.
Visitenkarten: Visitenkarten sind in Asien ein Muss. Sie sollten als Zeichen des Respekts mit beiden Händen überreicht und entgegengenommen werden. Die Karten sollten nicht achtlos weggesteckt werden, auch als Notizzettel eigenen sie sich nicht. Das gilt als unhöflich.
Gesprächspartner: Rangfolgen und Hierarchien in den Unternehmen sind wichtig und sollten stets beachtet werden.
Tabus: Kritische Themen sind die Beziehungen zu Malaysia und China. Blumen schenkt man nur bei Krankenbesuchen, Beerdigungen und Geschäftseröffnungen, nicht bei Einladungen zum Essen.