Firmen können mit der Karte sparen. BizTravel sagt, für wen sich die Bahn-Card lohnt.
Ob Teenager, frisch verheiratete Paare oder reisefreudige Rentner: Wer Bahn fährt, zückt beim Fahrkartenkauf routiniert die Bahn-Card. Mit ihr kann der Reisende „bei jeder Bahnnutzung Geld sparen“, so verspricht es die Bahn. Vorteil gegenüber den vielen anderen Sparangeboten vom Dauerspezial bis zum Super-Sparpreis: Es besteht keine Zugbindung und keine Vorkaufsfrist, der Bahn-Card-Inhaber bleibt stets flexibel.
Was für privat Reisende alltäglich ist, sollte für den auf die Schiene geschickten Mitarbeiter erst recht selbstverständlich sein, denn gerade für Firmenkunden bieten die Bahn-Cards wertvolle Vorteile.
So lassen sich ihre Rabatte auf den Normalpreis mit dem Großkundenrabatt des Bahn-Corporate-Programms kombinieren. Beispiel: Der Außendienstler einer Frankfurter Softwarefirma muss einen Kunden in München besuchen. Für die einfache Fahrt würde in der Ersten Klasse ein Normalpreis von 136 Euro fällig. Ein Unternehmen mit Großkundenrabatt von zehn Prozent fährt die Strecke für 122,40 Euro. Verfügt ein Mitarbeiter zudem über die Bahn-Card 25, ist er also für 91,80 Euro unterwegs, mit der Bahn-Card 50 für 61,20 Euro und damit sogar erheblich günstiger als zum Normalpreis der Zweiten Klasse. Zum Vergleich: Für einen Flug in der Economy Class wären – bei rechtzeitiger Buchung – mindestens 150 Euro zu zahlen.
„Auf Wunsch macht die Bahn individuell für Unternehmen Wirtschaftlichkeitsberechnungen“, sagt Christina Arndt, DB-Leiterin Vertrieb Geschäftsreisen. Benötigt werden dazu die zehn vom Unternehmen am häufigsten befahrenen Strecken: „Dann zeigen wir, ab wie vielen Fahrten sich die Bahn-Card 25, 50 oder 100 lohnt und wie das Unternehmen sparen kann.“ Zusätzlich macht die Bahn ihre Kartenfamilie mit zahlreichen weiteren Vorteilen für Unternehmen schmackhaft: Ähnlich Vielflieger-Programmen können Bahn-Bonus Punkte gesammelt und später in Prämien getauscht werden. Nutzern der Bahn-Card 100 winken günstigere Preise fürs Car Sharing. Topaktuelles Angebot im November: Mit der Bahn-Card Zweiten Klasse können auch Ersten-Klasse-Tickets mit dem jeweiligen Rabatt gekauft werden.
Mobility-Bahn-Card 100: Flaggschiff er Bahn-Card-Flotte ist die Mobility-Card 100: Sie bietet die Zugreisen-Flatrate fürs ganze Jahr und gestattet die Nutzung aller Züge bis auf wenige Ausnahmen. Kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs im Start- und Zielgebiet, derzeit 100 Städte. Pendelt ein Mitarbeiter etwa zwischen Frankfurt und Hamburg, spart er in Frankfurt die Monatskarte und am Zielort viele Taxifahrten. Kosten: 3500 Euro (Zweite Klasse) bzw. 5900 Euro (Erste Klasse).
Bahn-Card 50: Eine Stufe darunter bewegt sich die für den „spontanen Vielfahrer“ konzipierte Bahn-Card 50. Für 220 Euro (Erste Klasse: 440 Euro) bietet sie 50 Prozent Rabatt.
Bahn-Card 25: Den günstigen Einstieg bietet die Bahn-Card 25: Für 55 Euro (Erste Klasse: 110 Euro) gewährt sie Gelegenheitsfahrern 25 Prozent auf den Normalpreis. Und: Sie kann mit anderen Sparangeboten der Bahn kombiniert werden, beispielsweise mit dem Sparpreis 50.
Bonus-Card-Business: Jüngstes Familienmitglied ist die Bonus-Card-Business, eine kostenlose Karte für wenig reisende Mitarbeiter von Unternehmen, die an Bahn-Corporate teilnehmen. Sie bietet keine Rabatte, jedoch Vorteile ihrer kostenpflichtigen Schwestern: Punkte sammeln (Bahn-Bonus), Identifikation im Zug und am Ticketautomaten, und Bahn-Comfort-Status ab 2000 Punkten.